Wir stellen höchste Ansprüche an unsere Zucht!!!
Daher haben wir für unsere Zucht entschieden....
Wir werden alle Untersuchungen, die für eine gesunde und seriöse Zucht nötig sind, machen. Koste es was es wolle!
Wir möchten die besten Voraussetzungen schaffen, für eine gesunde Zucht, mit gesunden Zuchthunden und dementsprechend auch mit gesunden Welpen.
Alle unsere Hunde sind röntgenologisch auf :
- Hüftgelenksdysplasie
- Ellbogendysplasie
- Keilwirbel
- Patella-Luxation
untersucht.
Außerdem werden alle unsere Hunde auf Herzerkrankungen ( EKG und Doppler) und Augenerkrankungen untersucht.
.
Wir sind sehr stolz auf die sehr umfangreichen Untersuchungen und den
hervorragenden Ergebnissen unserer Hunde und unserer Nachzuchten.
Die einzelnen Ergebnisse können selbstverständlich jederzeit bei mir eingesehen werden.
Informationen Gesundheit
.
HD - Hüftdysplasie - eine Fehlbildung oder Fehlentwicklung der Hüftgelenke
Die Hüftdysplasie
oder Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Betroffen sind sämtliche Hunderassen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild besonders häufig ausbilden. Erstmals diagnostiziert wurde sie am Deutschen Schäferhund und wird daher fälschlicher hauptsächlich mit dieser Rasse in Verbindung gebracht, obwohl mittlerweile andere Rassen stärker betroffen sind. Die Häufigkeit des Vorkommens (Prävalenz) beträgt je nach Rasse vier bis etwa 50 Prozent. Auch bei Hauskatzen kann diese Krankheit auftreten, besonders unter Maine-Coon-Katzen.
Die HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt. Da falsche Ernährung und Haltung die Entstehung und das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, spricht man von einem multifaktoriellen (von vielen Faktoren abhängigen) Geschehen.
Beim Hund äußert sich HD durch Schmerzen beim Gehen, Lahmheit, der Hund will nicht mehr weite Strecken laufen, zeigt einen unstabilen Gang und Schmerzen beim Spielen. Nach einer Ruhepause fällt das Aufstehen sichtlich schwer und führt zu Schmerzen.
Ellbogendysplasie
Die Ellbogendysplasie (ED) ist ein chronisch verlaufender Krankheitskomplex des Ellbogengelenks schnellwüchsiger Hunderassen. Die ED stellt eine vererbte Entwicklungsstörung des wachsenden Skeletts dar. Hohes Körpermassewachstum und Fütterungsfehler sind weitere begünstigende (prädisponierende) Faktoren. Die ED beginnt in der späten Wachstumsphase bei vier bis acht Monate alten Jungtieren mit einer schmerzhaften Veränderung des Gelenks und der gelenkbildenden Knochenteile (Osteoarthrose) mit Lahmheit. Der Bewegungsumfang des Ellbogengelenks ist eingeschränkt. Frühzeichen sind Steifigkeit am Morgen oder nach Ruhepausen. Die Krankheit schreitet lebenslang fort und ist nicht heilbar, eine weitgehende Schmerzfreiheit kann aber in vielen Fällen erreicht werden.
Eine Ellbogendysplasie kann bei allen großwüchsigen Hunderassen auftreten. Am häufigsten betroffen sind Chow-Chow, Rottweiler, Berner Sennenhund, Großer Schweizer Sennenhund, Neufundländer, Labrador Retriever, Deutscher Schäferhund und Bordeaux-Dogge.[1][2] Die Häufigkeit des Auftretens (Prävalenz) beträgt bei einigen Rassen über 40 %.
Die ED wird polygenetisch (über mehrere Gene) vererbt. Der genaue Erbgang und die beteiligten Gene sind bislang nicht bekannt, so dass kein Gentest für die Erkrankung existiert. Der Nachweis kann daher bislang nur über die tierärztliche Beurteilung des Einzeltieres erfolgen, einige Hundezuchtverbände fordern eine Röntgenuntersuchung für Zuchttiere. Der Grad der Vererbbarkeit (Heritabilität) ist für Rüden größer als für Hündinnen und wird je nach Rasse und Population mit Werten zwischen 0,1 und 0,7 angegeben.
Untersuchung der Wirbelsäule
Keilwirbel (Hemivertebrae)
Zum Ausschluss der bei einigen Hunderassen, auch bei den Rasse Mops und Französischer Bulldogge,
verbreiteten Fehlbildung einer oder mehrerer Wirbelkörper - genannt "Keilwirbel
Keilwirbel gehören zu den angeborenen Mißbildungen der Wirbelsäule, entstehen also nicht durch falsche oder übermäßige Bewegung beim (Jung-)Hund. Neben anderen vererbten Mißbildungen wie Blockwirbel, Schmetterlingswirbel und Übergangswirbel sind sie die häufigste Form der mangelhaften Wirbelkörperausbildung beim Hund.
Es wird diskutiert, daß sich Keilwirbel aufgrund einer genetisch bedingten mangelhaften Entwicklung oder mangelhaften Durchblutung der Verknöcherungskerne einzelner Wirbelkörpervorstufen („Somiten") während der Embryogenese (= fetale Entwicklung) ausbilden.
Betroffene Rassen:
Regelmäßig betroffen sind vor allem Hunderassen mit korkenzieherähnlichem Schwanz (sog. „screw-tailed breeds"), wobei der deformierte Schwanz selbst aus Keilwirbeln (und anderen Wirbelmissbildungen besteht). Folgende Rassen haben sehr häufig Keilwirbel :Mops, Englische Bulldogge ,Französische Bulldogge ,Pekingese
Bosten Terrier.
In einzelnen Fallberichten sind Keilwirbel auch bei anderen Hunderassen beschrieben worden (z.B. Rottweiler, Westhighland White Terrier, Foxterrier, Yorkshire Terrier, Beagle, Deutsch-Kurzhaar).
Häufigkeit:
Keilwirbel können einzeln oder mehrfach auftreten, wobei häufig mehrere Keilwirbel direkt nebeneinander zu finden sind. Klassischerweise finden sich Keilwirbel in der mittleren (Th7-9) und etwas seltener in der hinteren Brustwirbelsäule (Th10-13). Es liegen allerdings keine umfangreichen Studien über die prozentuale Häufigkeit bei einzelnen Rassen vor.
PATELLALUXATION - DIE VERRUTSCHTE KNIESCHEIBE
Eine Patellaluxation, ein „Verrutschen" oder „Verrenken" der Kniescheibe kann sowohl vererbt, in der Wachstumsphase erworben als auch verletzungsbedingt sein. Bei Zwerghunden und Miniaturrassen gehört die Patellaluxation an die Innenseite des Knies (mediale Patellaluxation) zu den häufigsten Erbfehlern. Eine Verschiebung an die Aussenseite des Knies (laterale Patellaluxation) ist seltener und meist ein Problem mittelgroßer bis großer Rassen.
Die Kniescheibe ist in die Strecksehne des Hinterbeines eingelagert. Bei jedem Strecken und Beugen des Knies gleitet die Kniescheibe nach oben bzw. nach unten. Im gesunden Knie sorgen die gerade Zugrichtung des Streckmuskels und eine Knochenrinne dafür, dass die Kniescheibe nicht seitlich verrutschen kann. Bei einer angeborenen oder im Zuge der Entwicklung entstandenen Patellaluxation, stimmt die Zugrichtung des Streckmuskels nicht und die Knochenrinne ist zu flach um die Kniescheibe auf dem „geraden Weg" zu halten. Kleine Hunde, die zur medialen Patellaluxation neigen, haben häufig O-Beine. Die laterale Patellaluxation größerer Hunde ist häufig die Folge von X-Beinen. In der Regel sind beide Knie von dieser Fehlbildung betroffen.
Augenuntersuchungen
Distichiasis
Die Distichiasis ist die Anwesenheit von Härchen (Distichien) im Bereich des Lidrandes, der normalerweise haarlos ist. Die Haare kommen aus den Öffnungen der Meibom´schen Drüsen. Diese Drüsen sind modifizierte Haarbalgdrüsen die normalerweise die Fähigkeit Haare zu bilden verloren haben. Die klinischen Erscheinungen, die durch die Distichiasis verursacht werden, sind abhängig von der Position, der Menge und der Härte der Distichien. Unter Umständen kann es nur eine leichte Reizung sein aber es können auch schmerzhafte Hornhautentzündugen (Keratitis) oder Hornhautverletzungen entstehen. Verschiedene Operationstechniken werden zur Entfernung der Distichen angewandt. Welche am besten geeignet ist, muss individuell entschieden werden.
Ektropion
Das Ektropion oder auch Hängelid ist eine Lidfehlstellung bei der das Unterlid nicht straff am Augapfel anliegt, sondern nach vorn und unten weg hängt. Verursacht kann es durch eine Bindegewebsschwäche, eine zu grosse Lidspalte, aber auch durch Narbenzug nach außen werden. Je nach klinischer Ausprägung ist eine operative Korrektur nötig. Das befallene Tier wird von der Zucht ausgeschlossen.
Entropion
Unter Entropion oder auch Rolllid versteht man das Einrollen von Teilen oder dem ganzem Lidrand, so dass die behaarte Haut auf der Bindehaut und der Hornhaut zu liegen kommt. Dadurch ergeben sich je nach Ausprägung geringe bis starke Schmerzen, Hornhautentzündungen und Hornhautverletzungen. Das erworbene Entropion entsteht z.B. durch Narbenzug, lang anhaltenden Lidkrampf oder Verlust der Lidspannung durch Erschlaffung des Muskeltonus. In den meisten Fällen ist eine operative Korrektur nötig. Das befallene Tier wird von der Zucht ausgeschlossen.