Mops Charakter
Der Mops Charakter ist einmalig unter den Hunden und kann nur von jemandem beschrieben werden, der mit einem Mops zusammengelebt hat. Der Mops hat einen fröhlichen, lustigen Charakter und ist sehr kinderlieb. Er ist ein ausgeglichener, immer zu Späßen aufgelegter Hund, der sich dem Temperament seines Besitzers vollkommen anpasst. Der Mops ist ein fröhlicher, intelligenter Kleinhund.Er ist gefühlvoll, verspielt,hat einen stark entwickelten Sinn für Humor und ist sehr anhänglich. Ein Mops ist immer gut gelaunt und voller Vertrauen.Er kann sich einfach nicht vorstellen ,dass ihm jemand etwas Böses tun will. Auch für Kinder ist er ein immer spielbereiter Kamerad, der auch einmal einen kleinen Knuff ohne weiteres wegsteckt.
Er ist niemals aggresiv und kann mit Tieren aller Art vergesellschafftet werden.
Die Geschichte des Mops
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Der Mops stammt vermutlich aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde. Zu dieser Zeit ähnelte der Mops nur in wenigen Zügen dem Hund den wir heute als Mops kennen. Wie genau man die Hundezucht nahm, wird aus Aufzeichnungen aus der Tang-Dynastie (ca. 950 n. Chr.) deutlich, nach denen damals 8 "Rassen", unterschieden nach Typ, Körperbau und Haarart gezüchtet wurden, u. a. der "Lo-Sze", in dem man den Urahnen unserer heutigen Möpse vermutet. 4000 (!) Eunuchen wetteiferten darum, den perfektesten Rassevertreter zu züchten, was erahnen lässt, welchen Stellenwert die Hundezucht einnahm.
In der Ming-Dynasty (1368 - 1644) galt er in seinen Farben weiß und orange , als Kaisershund und es war ein Privileg der Kaiser, ihn besitzen und anfassen zu dürfen. Man vermutet, dass Hunde, die nicht zur Weiterzüchtung geeignet waren oftmals Edelleuten zum Geschenk gemacht oder von den Züchtern teuer an das Volk verkauft wurden.
Vermutlich über die East India Company kam der Mops im 16. Jahrhundert nach Holland, wo er , wegen seiner orangen Farbe zum Symbol der Oranier wurde. Von den Holländern und Engländern erhielt er auch seinen heutigen Namen: "moppern" bedeutet auf holländisch " mürrisch dreinschauen" und im Englischen bedeutet "mope " soviel wie „sich langweilen"
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Der Mops wurde später zum offiziellen Hund des Hauses Oranien-Nassau erklärt. Dem Prinzen Wilhelm I.dem Schweiger von Oranien, Statthalter der Niederlande, soll ein Mops namens Pompey, der ihn nie verließ, in Heerlager zu Hermigny , durch lautes Bellen das Leben gerettet haben. Die soll nachts im Jahre 1570 geschehen sein, als er in seinem Zelt schlief und durch das Bellen, vor spanischen Schergen, die ihn ermorden wollten, gewarnt wurde.
Mit Wilhelm III und Maria II.kam der Mops 1688 von Oranien nach England, wo er sich ebenfalls bald großer Beliebtheit erfreute. Um 1790 ließ die Beliebtheit etwas nach, er wurde aber dank einiger weniger Rasseanhänger dennoch rein erhalten. Es war damals üblich, den Möpsen die Ohren zu kupieren, erst Königin Viktoria setzte diesem Unwesen ein Ende. England importierte auch Möpse direkt aus China und man beschritt die Zucht der englischen Möpse etwa im Jahre 1860, als 5 Palasthunde die Insel erreichten.
Das erste Zuchtbuch des 1871 gegründeten Englischen Kennel Club weist 66 Mops-Eintragungen auf, und danach entstanden die beiden bekanntesten, rivalisierenden Mopslinien: die Willoughby und Morrisons. Die Erste wiesen als Merkmale eine steingraue Farbe, weiße Abzeichen, einen größeren, leichteren Körperbau und kleinere Augen auf; Merkmale, die bis in die heutige Zeit für Kenner der Rasse als Willoughby-Ursprung erkennbar sind. Die Morrisonlinie stammt aus holländischen Möpsen und hatte als Zuchtziel stämmigen Körperbau, Apricot-Farbe und sehr hübsche Köpfe. Beide Linien wurden später in allen Variationen gekreuzt und rückgekreuzt und so miteinander vermischt.

1878 brachte Lady Brassey mehrere schwarze Möpse aus China nach England. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es hin und wieder mal schwarze Möpse, aber diese Importhunde waren eine Sensation! Sie hatten weiße Abzeichen. So hatten sie zum Beispiel einen kleinen Stern auf der Brust oder aber auch eine völlig weiße Brust und dazu noch eine weiße Pfote. Man sprach damals vom "Chinesischen Markenzeichen"
Im westlichen Europa wurde im 18. Jhd. nach dem Mops der Mopsorden begründet und die Bein'chen des Mopses aus Ehrfurcht vor seiner Treue von den Ordensmönchen geküßt. Die Mönchsanwärter wurden als Höchstbelobigung zum Mops geschlagen und Ordensangehörige bezeichneten sich als Möpse. Bei den Freimaurern diente der Mops als Vorbild für Musterhaftigkeit und Sinnbild für Treue. Es gehörte zur feinen Sitte, in Begleitung von Möpsen auszugehen.
Zur Biedermeierzeit hielt der Mops Einzug in die gutbürgerliche Stuben.Er wurde Modehund und Symbol des reichen Bürgertums. Später wurde er der Liebling allein stehender Damen die ihn mit Süßigkeiten voll stopften und ihn so zu einer Karikatur eines Hundes machten was beinahe zu seinem Untergang führte. Von vielen Menschen verehrt sah sich der Mops auch einigen einflußreichen Gegnern gegenüber, und es schrieb der große Brehm 1864 : "Die Welt wird nichts verlieren, wenn dieses abscheuliche Tier mitsamt seiner Nachkommenschaft den Weg allen Fleisches geht." Beinahe kam es auch so weit. Die Liebhaber des Mopses starben und mit ihnen ihre Möpse. Nur Eingeweihte wussten um den wahren Wert des Mopses und kämpften um seinen Fortbestand. Die wenigen Reste, die es noch gab, erlangten unvorstellbar hohe Preise. Eine weitere Neubelebung ging von England aus. Seit 1867 bzw. 1881 gibt es durch den Englischen Kennel Club einen genauen (ersten) Rassestandard für den Mops.

Um 1918 war der Mops in Europa zum absoluten Modehund geworden.
Um den Bestand aufrecht halten zu können, wurden in den 20 Jahren nun andere Rassen, wie Pinscher und Rattler eingekreuzt. Hier war auch die Nase wieder vorhanden. Aus dieser Zeit stammt der Name "Altdeutscher Mops". Auch in Deutschland hat die Mopszucht Tradition. Leider sind die Zuchtbücher aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erhalten.
Möpse aus den 50.Jahren
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Ab 1955/1960 waren fast alle wieder von der Blidfläche verschwunde , um 1970 fielen nur ca. 70 registrierte Mopswelpen bei ca. 20 Züchtern in der BRD. Die "langen" Nasen waren verschwunden bei uns, so wie sie gekommen waren.Es wurde nach englischen Standart gezüchtet und die platten Nasen waren platter den je. Und erneut hielt der Mops Einzug in die Welt der oberen Zehntausend.
Im Jahr 2000 stellten sich einige Leute die Frage, ob aus dem dicken, röchelnden Marzipanschweinchen wieder ein aufgeweckter, freiatmender Hund werden könnte. Das war der Beginn eines „neuen" und doch alten Standarts, der mittlerweile viele Anhänger gefunden hat. Der Hunderassen-Zuchtverband MPRV (Mops-Pekingesen-Rassehunde-Verband e.V.) macht es sich seit 2002 zur Aufgabe, die Nase des Mops wieder „zurück zu züchten". Das Ergebnis ist eine Nase, durch die der Hund wieder einwandfrei atmen kann, wie beispielsweise der altdeutsche Mops aus den 1930er Jahren.
Die Farben der Möpse
Die Standartfarben der Möpse sind beige mit schwarzer Maske, fahlgelb und schwarz (ohne Weißanteil). Im Laufe der Zeit ergaben sich aus den verschiedenen Züchtungen aprikot, steingrau, sandfarben, weiß, auch blau, brindle (kommt sehr häufig in den USA vor). Auch Variationen schwarz mit weißem Brustlatz kommen vor, sowie seltene schwarze Möpse mit weißen Pfoten.
Charakter des Mops
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Der Mops Charakter ist einmalig unter den Hunden und kann nur von jemandem beschrieben werden, der einige Zeit mit einem Mops zusammengelebt hat. Er ist ein ausgeglichener, immer zu Späßen aufgelegter Hund, der sich dem Temperament seines Besitzers vollkommen anpaßt. Der Mops ist ein fröhlicher,intelligenter Kleinhund.Er ist gefühlvoll,verspielt,hat einen stark entwickelten Sinn für Humor und ist sehr anhänglich. Ein Mops ist immer gut gelaunt und voller Vertrauen.Er kann sich einfach nicht vorstellen ,dass ihm jemand etwas Böses tun will. Auch für Kinder ist er ein immer spielbereiter Kamerad, der auch einmal einen kleinen Knuff ohne weiteres wegsteckt.
Er ist niemals aggresiv und kann mit Tieren aller Art vergesellschafftet werden.
Seine Familie bedeutet ihm alles und er will immer und überall dabei sein. Besonders der sehr junge Mops hat ein ungeheures Temperament und scheint vor Energie fast zu zerspringen. Und genau da ist der Besitzer gehalten, regulierend einzugreifen, denn der Mops kennt seine Grenzen nicht. Man muß also in der Lage sein, für seinen Mops den Punkt zu erfühlen, wann es genug für ihn ist! Wenn dann mit etwa 2 Jahren die "wildeste Phase" überstanden ist, hat man damit keine Probleme mehr. Der Mops braucht eine konsequente Erziehung. Konsequent deshalb, weil er immer wieder versuchen wird, durch irgendwelche Clownereien von Erziehungsmaßnahmen abzulenken, und wenn er erst einmal gemerkt hat, dass er mit dieser Methode erfolgreich ist, dann ist es sehr schnell vorbei mit der Erziehung. Er hat ein sehr scharfes Gespür dafür, wie ernst dem Besitzer ein Befehl ist, und je nachdem wird er sich von bedächtig bis überhaupt nicht an eine entsprechende Anordnung halten.
Es wird den Möpsen häufig nachgesagt, sie seien stur und dickköpfig. Ich glaube das nicht,ich sehe es eher als eine Resultat einer nicht Konsequenten Erziehung. Möpse lieben Gesellschaft und im Rudel gehaltene Möpse schlafen sehr gerne gestapelt entweder mit ihrem Besitzer oder anderen Mithunden. Alles in allem ist der Mops ein pflegeleichter und lustiger Gefährte, der natürlich nicht gern allein ist. Er ist ein besonderer Hund für besondere Menschen. Viele berühmte Menschen wurden und werden von Möpsen begleitet und es ist von je her kein Hund, den jeder hat. Möpse sind selten und auch nicht billig in der Anschaffung, aber welcher Preis kann schon zu hoch sein, für einen Freund für's Leben.
Der Mops als Wahrzeichen oder Symbolfigur
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In Bretten fand im Jahre 1504 eine Belagerung durch Ulrich von Württemberg statt, die der Sage nach nur durch einen Mops, das Brettener Hundle, beendet werden konnte. Auch heute wird das erfolgreiche Standhalten gegen die Belagerung noch mit dem Peter-und-Paul-Fest gefeiert. Der historische „Hundles-Brunnen" mit dem Brettener Hundle gilt als Wahrzeichen der Stadt. Ferner ist ein Mops an einem Fresko der evangelischen Stiftskirche zu finden. In Winnenden erinnert ein Denkmal an den Mops des Herzogs Karl Alexander von Württemberg.
Dieser soll bei der Schlacht um Belgrad im Kampfgetümmel gegen die osmanischen Truppen im Jahr 1717 den Kontakt zu seinem Herrn verloren haben und allein zum Schloss Winnenthal bei Winnenden zurückgelaufen sein. Ein Mops aus Porzellan war Symbolfigur des Mopsordens, einer Freimaurerloge aus dem 18. Jahrhundert. An einem Denkmal in Herrenberg führt ein Mops eine Prozession an (Pendelschlag 2000 „Jerg Ratgeb, Köche und ein Mops Im italienischen Volkstheater, der Commedia dell'arte trat der Mops auf, anstelle eines Affen, der schwerer zu beschaffen war. Seine französische Bezeichnung Carlin verdankt er dem italienischen Schauspieler Carlo Bertinazzi, genannt Carlin, der im 18. Jahrhundert als Harlekin der Commedia dell´arte berühmt war und diesen Hund in Mode brachte.
Gedanken zu Billighunden
In den letzten Monaten und Wochen erreichen mich täglich Telefonate und E-Mails, in denen einfach nur gefragt wird, was der Welpe kostet. Nach der Preissangabe herrscht für kurze Zeit schweigen. Dann folgen in der Regel..Sätze wie....das ist mir zu teuer.....oder... ich bekomme einen Hund auch schon für 200.-Euro.
Ich glaube dass es nun für mich an der Zeit ist aufzuklären.
Die Zeitungen und Internetanzeiger sind voll davon...Mopswelpen sportlich freiatmend abgabebereit ... nun hier variieren die Preise von sagenhaften 100€ bis 250€ oder auch 450€ Französische Bulldoggwelpen wunderschön aus guter Zucht ... 500€
Man könnte es beliebig weiter führen, Welpen aller Rassen zu Dumpingpreisen-dieser beträgt oftmals nur einen Bruchteil des Kaufpreises für Rassewelpen von einem Züchtern eines verantwortungsvollen Zuchtverbandes.
Auch in Deutschland blüht der Handel mit der Ware Hund.......und es wird mit jedem Tag mehr, denn warum sollte man sich ein gutes Geschäft entgehen lassen.
Seitenweise werden in den Zeitung und im Internet Welpen, Rassehunde sowie Mischlinge, billig angeboten. Es geht sogar so weit das man sich im Internet Welpen aussuchen kann um sie sich dann ganz bequem nach Hause schicken zu lassen. Woher diese Welpen stammen das interessiert überhaupt nicht. Die Käufer dieser Hunde wollen entweder nicht wissen aus welchen Haltungsbedinungen die Hunde stammen oder lassen sich willig von cleveren Verkäufern hinters Licht führen. Hauptsache der Preis stimmt...
Den Preis für diese „Billighunde" zahlt in erster Linie... der Freund des Menschen... der Hund
Halbverhungerte Hündinnen welche in dunklen Verschlägen ihre Welpen zwischen Kotbergen und ohne Licht zur Welt bringen und aufziehen müssen oder Hündinnen welche wie Hühner in einer Legebatterie, gehalten werden, das ganze nennt sich moderne Zuchtanlage, Mütter die unter Kunstlicht ihr Leben fristen um Welpen am Fließband zu produzieren. Hündinnen deren Wert ausschließlich nur an den Welpen gemessen werden, die sie noch zur Welt bringen können.
Welpen und Zuchthunde welche unter Qualen sterben da sie weder das Geld für den Tierarzt noch das Geld für eine gute Aufzucht wert sind.
Die Tiere die überleben reichen um einen guten Verdienst zu erwirtschaften.
Bei einer Hundezucht, die Rassewelpen weit unter dem durchschnittlichen Preis verkaufen kann-handelt es sich um sog. Vermehrer, bei denen die Masse der produzierten und verkauften Welpen den Gewinn bringt.
Ein Vermehrerwelpe kostet den Vermehrer bis zur Abgabe ca 20-50€ (!!!)- darin enthalten sind lediglich Futterkosten und manchmal auch eine Entwurmung und eine Impfung.
Wer ist nun der Betrogene in diesem Spiel... in dem es nur um Geld geht???
Der Hundekäufer? Nein..den er weiß ja auf was er sich einlässt...oder???
Gut, das Geld ist weg(doch so teuer war der Welpe nun auch nicht) und der Tierarzt verdient auch gut an solch einem kranken Welpen, sicher, die Tränen weil einem das Tier ja ans Herz gewachsen war... aber es ist doch auch bekannt oder etwa auch nicht???
Nein, die wirklich betrogen sind die Hunde, Zuchthunde und Babys die um ihr ganzes Leben betrogen werden. Sie werden um die Liebe und Fürsorge betrogen, die wir ihnen schulden, sie werden betrogen um ein artgerechtes glückliches Leben und um ihre Gesundheit. Sie zahlen diesen Betrug.....mir ihrer Gesundheit und mit ihrem Leben. Sie sind die Betrogenen, weil die Leute die diese Hunde kaufen nicht besser sind als die...die sie züchten.
Bei den Massenzüchtern in der Aufzucht und Haltung und bei den Käufern in der Anschaffung. Es darf auf keinen Fall sein das man viel Geld für eine gute Aufzucht und Haltung der Eltern investiert wenn man die „Ware Hund" auch deutlich preiswerter bekommen kann. Das Leid welches die Tiere erleiden müssen wird für den „Preiswerten Hund" billigend in Kauf genommen. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, auch das ist allen schon lange bekannt, nur ist es furchtbar das auch der "treuste Freund des Menschen" zu einem Wegwerfartikel geworden ist.
Und die Entschuldigung... "ich wusste es doch nicht"..."ich hatte doch keine Ahnung" - lasse ich nicht gelten, für ein Auto, einen Fernseher oder sogar für eine Kaffeeautomaten werden Informationen ohne Ende eingeholt bevor man sie kauft. Wir leben in einem Zeitalter das von Medien geprägten ist, in dem jeder der Informationen sucht diese auch reichhaltig und ausreichend bekommt.
Also bitte vergessen Sie die Entschuldigung "aber, ich wusste es doch nicht..." Den Preis, den zahlt die geschundene Kreatur die sich nicht wehren kann! Doch ist der Preiß für einen teuren Welpen nicht total übertrieben, wollen die Züchter mit ihren Welpen nur das schnelle Geld machen.
NEIN!
Der Preiß für Welpen aus einem Verband, setzt sich zusammen, aus einer Verpaarung guter Elterntiere , aus den medizinischen Untersuchungen, der Eltern und der Welpen. Einer menschennahen und geeigneten und liebevollen Haltung, einer guten Ernährung, dem Aufwand an Zeit und Liebe zu seinen Hunden um aus den Welpen wesensfeste und charakterstarke Hunde zu machen. Züchten ist zeit und arbeitsintensiv.
Jeder weiß inzwischen das Welpen zu hunderten im Kofferraum eines Autos über die Grenze geschafft werden um auf der Straße an Mitleidige Menschen verkauft zu werden. Jeder weiß doch auch das diese Welpen unter furchtbaren Bedingungen aufgezogen werden, viel zu früh von der Mutter getrennt und meist krank, schlecht sozialisiert und ungeimpft über Händler verkauft werden. Die Medien sind ja voll von Berichten über Massenzuchten, Hundehandel und Vermehrern.
Das müsste doch jeder inzwischen wissen...oder etwa nicht???
Es gibt viele weitere Fakten über die Vermehrung von Hunden-hier einige von ihnen:
1. Die wahllose Verpaarung
Viel zu junge und/oder psychisch instabile oftmals auch (aufgrund der eignenen Erfahrungen) verhaltensauffällige Hündinnen werden wahllos belegt. Erbkrankheiten werden nicht berücksichtigt. Sehr oft sind die Hündinnen sehr schlecht untergebracht und in einem körperlich und seelisch schlechtem Zustand, sodass sie nicht angemessen auf ihre Welpen reagieren können - diesen fehlt dadurch die natürliche mütterliche Prägung.
2. Fehlender menschlicher Bezug
Billigproduktionsstätten kommen Legebatterien für Hühner gleich. Der Mensch übernimmt die nötigste Versorgung, hat aber keinen oder keinen guten und vertrauensvollen Kontakt zu den Welpen.
3. Die zu frühe Abgabe der Welpen
Um Kosten so gering wie möglich zu halten, werden Welpen teilweise schon mit 4-5 Wochen verkauft-das bedeutet eine reine Säugezeit von etwa 2 Wochen-mit allen Konsequenzen für die Mutterhündin (die dadurch wieder schnell belegt werden kann) und den Welpen, denen die wichtigste Zeit ihres Lebens fehlt-die Sozialisierungsphase in der Frühentwicklung. Die Sterblichkeit bei Vermehrerwelpen ist überdurchschnittlich hoch - es müssen dann die Produktionskosten weiter gesenkt werden um noch Gewinn zu erziehlen. Mit jedem "geretten" Vermehrerwelpen, wächst der Gewinn für solche Produktionen und macht Platz für neue.
4. Die Auswahl der Elterntiere ist wichtig!
Nicht nur im Hinblick auf den Rassestandart, über den durchaus diskutiert werden darf, sondern vor allem wegen vererbbaren Krankheiten und Wesensanlagen, sowie der Aufzucht der Welpen durch die Mutterhündin.
Zustand der Mutter
Nur eine physisch und psychisch gesunde, leistungsfähige Mutterhündin kann ihren Welpen einen optimalen Start ins Leben bieten. Die Kriterien sind: soziale Körperpflege, Thermoregulation der Welpen, Körperschutz, Säugeverhalten und natürlich auch weiterführende Vermittlung von sozialen Kompetenzen. Auch hier liegt die Verantwortung in einer verantwortungsbewussten Auswahl, Haltung und Belegung der Hündin.
Verlauf der Sozialisierungsphase
Sozialisierungsphasen
Die Übergangsphase (dritte Woche)
Die Prägungsphase (vierte bis siebente Woche)
In einem Alter von 3-14/18 Wochen (das ist rassenabhängig und individuumsabhängig) erlebt ein Welpe seine sensible Phase-die Sozialisierungsphase.
Physiologische (interne Regulationsmechanismen), ethologische und morphologische(anatomische) Entwicklungsschritte bilden die Grundvorraussetzungen für die Aufnahme sozialer Beziehungen.
Zu keiner anderen Zeit in dem Leben eines Hundes ist die Entwicklung für Umweltoffenheit so prägend. Diese Prozesse sind als Fundament sozialer Sicherheit und Verhaltensmuster sowie Verhaltenspräferenzen die Grundvorraussetzung. Von diesem Fundament aus kann sich der Junghund flexibel und angstfrei entwickeln.
Welpen sollten bis zur vollendeten 8.Lebenswoche bei der Mutterhündin und den Geschwistern bleiben.
Isoliert und reizarm aufgezogene Welpen (vor allem aus Billigproduktionen) entwickeln, durch schweren sozialen Erfahrungsentzug, zwangsläufig Verhaltensstörungen (Fehlende Bindung zur Mutter, den Geschwistertieren, und zum Menschen und Außenreizen-wie Geräusche, Gerüche und Erlebnisse).
Welpen aus Zwingeraufzuchten, die keine ausreichende (z.B. Stummfütterung) oder hauptsächlich negative Umwelterfahrungen machen konnten bleiben nicht selten ihr Leben lang umweltunsicher.
Faktoren wie Isolation grobe Behandlung (dadurch Furcht/Angst) und Lokalisationsdefizite( das erkennen und verarbeiten von akustischen Reizen) in der stark bindungsfähigen Zeit bewirken auch gegenüber dem Menschen eine Abnahme der sozialisierungsfähigkeit und steigern die spätere Angriffs-und Verteidigungsbereitschaft.
Es geht auch hierbei um die Aufgabe des Menschen, die Weichen für die Qualität des Hundelebens zu stellen.
Auf eine unzureichende und traumatische Sozialisierung lässt sich unter bestimmten Vorraussetzungen in gewissem Maße auch später noch Einfluss nehmen, jedoch lassen sich Versäumnisse und Fehler in der Vergangenheit nur stark eingeschränkt umlenken.
All diese Richtlinien gelten natürlich auch für die Aufzucht von Mischlingswelpen!
Es sollte jedem wichtig sein unter welchen Vorraussetzungen sein Welpe geboren wurde, in welchem Zustand seine Mutter war, wie er seine Welpenzeit gelebt und verlebt hat. Wie war der Mensch zu ihm, wurde er mit freudiger Erregung erwartet, wurde er von der ersten Sekunde seines Lebens geliebt, wurde er umhegt und gepflegt.
War er der Mittelpunkt seines Züchters...oder ist er nur eine Ware gewesen.
Welpenkauf ist nicht nur Vertrauenssache, sondern auch eine Verpflichtung zur Sorgfalt für jeden Welpenkäufer!
Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn die der Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz. Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unserer Brüder.
- Franz von Assisi -
Die Größe einer Nation und ihren moralischen Fortschritt kann man daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt. Ich behaupte: "Je wehrloser eine Kreatur ist, desto mehr Recht hat sie darauf, dass der Mensch sie vor der Grausamkeit des Menschen schützt."
- Mahatma Ghandi -
Über uns
Seit frühester Kindheit habe ich mein Herz an den Mops verloren und doch zogen verschiedene Rassen bei uns ein. Einige Jahre züchteten wir mit Erfolg Rauhaardackel doch die schöne Zeit der Welpenaufzucht ging vorbei, da unsere Mädchen älter wurden und in den wohlverdienten Ruhestand gingen. Mit 18 Jahren ging auch unsere letzte Zuchthündin Zissi über die Regenbogenbrücke und im Haus wurde es kalt und leer. Es dauerte sehr lange bis der Gedanke an einen anderen Hund Gestalt annahm und sich festsetzte.


Nun war er wider da...der Wunsch nach einem Mops!!!
Ich musste jedoch im alltäglichen Leben leider oft mit ansehen, wie kurzatmig und hechelnd, teils stark übergewichtig und oft ohne erkennbare Nase der Mops sein Dasein fristen muss. Auch Gelenkprobleme und oftmals erhebliche Beeinträchtigungen im gesamten Skelettapparat gehören leider beim Mops zu den gängigen Schwachpunkten. Dies war für mich der Grund, dass ich mich nie durchringen konnte ein solches Tier anzuschaffen, da ich diese Art der Zucht nie unterstützen wollte .
Nach langer Suche fand ich endlich meinen Mops.
Im Jahr 2006 zog unser Bobby bei uns ein ,ein kleiner hübscher Mopswelpe in beige mit Maske. Das Möpse süchtig machen habe ich schon nach kurzer Zeit festgestellt und so kam es, das im Jahr 2007 unsere beige Cleopatra mit Bobby kuscheln konnte.
Nun hatten mir es auch die schwarzen Möpse angetan und Anfang 2008 wurde unsere schwarze Schönheit Luna geboren.
Es kam der Tag das wir unser schwarzes Mopsbaby bei unserem Züchter besuchten und dort sah mein Mann „seinen Hund".

Ein Französisches Bullymädchen...unsere Coko...in der Farbe fawn mit Maske.
Sie war einfach wunderbar. Und sie erinnerte meinen Mann an die Hunde in seiner Kindheit. Coco hat ein total ausgeglichenes Wesen. Sie verbreitet eine wohltuende Ruhe.
Mit ihr kann man herrlich auf dem Sofa faulenzen und danach die Welt entdecken. Unsere quirligen Möpschen haben sich ihr angepasst und somit ist bei uns mittags Siesta angesagt.
Ende 2008 zog unsere Mopsdame Antonia in der Farbe apricot , im zartem Alter von 8 Wochen bei uns ein.
Die Entscheidung für den Bully und unsere Möpschen war goldrichtig. Coco ist der ruhende Pol, der Fels in der Brandung, der Liebling der kleineren Kinder in der Familie.
Bei 12 Enkelkindern im Alter von 17 Jahren bis 2 Monaten ist bei uns immer etwas los. Bei gutem Wetter gehen wir mit den Hunden um den Drilandsee oder ins Venn.
Doch wenn man meint danach herrscht Ruhe im Haus, dann kennt man die Möpschen nicht. Jetzt wird erstmal der Garten, der nicht gerade sehr klein ist, inspiziert ob auch noch alles da ist wo es hin gehört. Die Gestaltung unseres Gartens haben mittlerweile Mops und Bully übernommen, wobei ich ab und zu regulierend eingreifen muss. Natürlich ist unsere kleine Bande hoffnungslos verwöhnt und da wir uns unsere Zeit frei einteilen können, sind unsere Kleinen so gut wie nie allein. Sie leben mit uns, sie sind unser Schatten ständig da und doch nie im Weg.
Doch immer noch fehlte etwas......
Anfang 2009 wurde unsere Bullymaus Rosalie geboren, ein weiß schwarzer Wirbelwind der mit 8 Wochen bei uns einzog.
Der Grundstein für die Umsetzung meines Traums einer solide und artgerechten Mops und Bully Zucht war nun gelegt.
Ein gesundes, glückliches und agiles Hundeleben sollen oberstes Gebote sein. Nach vielen Gesprächen und Überlegungen bin ich in meinem Vorhaben bestärkt worden, diese Art der Zucht zum Wohl der Rassen Mops und Französischer Bulldogge zu unterstützen
Das war der Stand im Jahr 2009 unsere Mops und Bully -Kinder haben uns viel Freude bereitet.
Inzwischen haben einige gesunde und freiatmende Mops und Bully Welpen bei uns das Licht der Welt erblickt.
Im August 2009 schenkte uns unsere Coco 8 gesunde Bullykinder, von denen Claire, Chanel und Willi bei uns blieben. Gesund, freiatmend und sportlich....unsere Bullys sind traumhaft.
Im Juni 2010 wurde unsere Ida geboren in allem ist sie wie ihre Mutter Cleopatra. Ein kleiner liebenswerter Wildfang, der unser Leben bereichert.
Schon lange habe ich mich für die Farben des Mopses interessiert und lange recherchiert.
Endlich im November 2010 war es dann soweit Dakota ein Traum in silver-grey aus Minnesota und Nougan ein revers brindle Junge aus Kalifornien komplettieren nun unsere Zucht.
Heute könnte ich mir ein Leben ohne unsere Möpse und Bullys nicht mehr vorstellen. Aus meinem Hobby der Zucht von Mops und Bully ist eine Lebenseinstellung geworden, die auch von meinem Mann mitgetragen wird.
Unser Leben ist bunt geworden.....manchmal ein wenig verrückt....doch nie langweilig.
Fragen zu unserer Zucht beantworte ich gerne......
Treten Sie ein in unsere Welt......lassen Sie sich verzaubern......
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen in der Welt der Möpse und Bullys von Driland
Brigitte Paul
Geschichte der Französischen Bulldogge
Die Französische Bulldogge, die auch Bully genannt wird ,stammt vom englischen Bulldog alten Typs ab.
Erstmals erwähnt wurde der Vorfahre im 13.Jahrhundert unter dem Namen Bonddog (bond=fesseln )bzw .Bolddog (bold=kühn).
Sein Metier war der Kampf Hund gegen Bullen, weswegen er auch heute noch gelegentlich als Kampfhund bezeichnet wird.
Bei der Zucht wurde damals auf „Mut“ und Aggressivität Wert gelegt , äußerlich auf eine kurze Schnauze ,breite Kiefer und eine zurückgenommene Nase.
Die zurückliegende Nase hatte den Zweck , das der Hund sich in die Nase des Bullen verbeißen konnte und dabei weiter Luft bekam.
In späteren Zeiten wurde er auch auf andere große Tiere gehetzt. Auch kamen immer mehr Kämpfe Hund gegen Hund in Mode.
1835 wurden Hundekämpfe in ganz Großbritannien verboten. In East London und in Nottingham nahmen sich die Weber und Spitzenklöppler der Zucht der kleinen Bulldoggen an ,die 1836 erstmals auf einer Hundeausstellung vorgestellt wurden .Als kurz vor der Jahrhundertwende in der Normandie große Spitzenfabriken entstanden, wanderten englische Spitzenklöppler vor allem aus Nottingham nach Frankreich aus und ließen sich in der Gegend von Calais nieder.
Sie brachten die kleinen Bulldoggen mit, die um die 10 kg wogen und setzte deren Zucht in der neuen Heimat fort.
Teils aus Liebhaberei ,teils zur Aufstockung ihres Einkommens .Da sie aber mit der Partnerwahl ihrer Miniaturbulldoggen weniger wählerisch waren als ihre Züchterkollegen in England, entstanden Kreuzungen mit Möpsen ,Griffons, Terriern und deren Mischlingen .Diese kleinen Hunde wurden in Frankreich unter dem Namen „Terrier-Boule “bekannt. Dies waren kleine Hunde mit einem festen muskulösen Knochenbau ,.gestutzten Ohren und gestutzter Rute und wogen um die 10 bis 15 kg. Sie hatten im Gesicht sch etwas ,dass an unserer Französischen Bulldogge denken ließ. Es waren die Fleischhauer, die diese Hunde liebten und schätzten. Man sah sie zu dieser Zeit überall auf ihren Fleischerkarren thronen und in ihren Geschäften.
Das Terrierblut wurde ihnen vermutlich eingekreuzt, um ihnen Rattenfängerinstinkte zuzuführen. Rückschlüsse darauf kann man anhand der Fellfarbe „ black and tan“ ziehen. Damals waren diese Farben noch sehr häufig gewesen und konnte nur durch Einkreuzung der Terrier entstanden sein. Man konnte auch weiter annehmen, dass von den Terriern die Lebhaftigkeit kommt ,welche für die Französische Bulldogge so typisch ist. Die kurze gedrehte Rute, sowie die vorstehenden Augen stammen vermutlich vom Mops, der damals mit eingekreuzt wurde. Außerdem wurde das aufrecht stehende Fledermausohr erblich gefestigt. Es heißt, dass das auf Kosten des Unterkiefers geschah, der in der Breite nachließ und den Hunden ein froschähnliches Aussehen gab .Georges Phelps, ein Amerikaner, war bei einem Aufenthalt in Frankreich im Jahr 1886 so sehr von diesen Hunden begeistert, dass er sich vornahm einige dieser Exemplare mit nach Amerika zu nehmen. Er holte sich Rat bei dem englischen Richter Mr. Krehl, welcher jedes Jahr in Paris richtete, sowie bei der Soci`ete` Centrale Canine. Mit der Begeisterung des Anfängers begann er die Vorstädte von Paris nach Französischen Bulldoggen(welche zu dieser Zeit jedoch noch nicht so offiziell genannt wurden)zu durchsuchen. Es gelang ihm die Hunde Ninette und Rabot für 50 Dollar zu erwerben. Das waren beides Hunde mit besten Stehohren. Dies war jedoch die Zeit, in der englische Richter das Rosenohr bevorzugten .Das Stehohr galt in ihren Augen als unverzeihlicher Fehler. Es waren die Amerikaner ,die dem aufrechtgetragenen Ohr den Vorzug gaben und in Frankreich nach den besten Hunden mit aufrecht stehendem Ohr suchten. Die Popularität der kleinen Hunde stieg in Frankreich und sie avancierte zu den Lieblingstieren der französischen“Belles Ed Nuit“(Edelprostituierte).Noch heute gibt es viele Fotografien von spärlich bekleideten französischen Prostituierten die mit ihren“Bouledogues Francais“posieren. Kurz darauf entdeckten die Künstler in ganz Europa die kleinen Hunde für sich und der Siegeszug in Europa begann .Fotos aus dieser Zeit zeigen die Zarenfamilie mit Französische Bulldoggen .Einige dieser kleinen Hunde wurden von Frankreich nach Russland importiert. Weitere Liebhaber dieser Rasse waren Toulouse-Lautrec und die Dichterin Colette.
Nachdem der englische König Eduard VII. Im Jahr 1898 einen Rüden erstand, erfolgte die eigentliche Anerkennung der Rasse.
Charakter
Die Französische Bulldogge ist in jeder Hinsicht ein erstaunliches Tier. Sie liebt das
Leben im Kreise ihrer Familie und es ist so recht nach ihrem Geschmack, mit Zärtlichkeit verwöhnt zu werden. Sie liebt es zu ihren Füßen zu schlafen wenn sie am Schreibtisch arbeiten oder auf ihrem Schoß zu liegen wenn sie auf dem Sofa sitzend ihren Kaffee trinken und fernsehen .Um es auf den Punkt zu bringen, die Französische Bulldogge ist ein Menschenfreund die sämtliche angenehme Dinge des menschlichen Lebens mit ihnen teilen will.
Aus ihrem etwas mürrischen Gesichtsausdruck könnte man leicht schließen das sie verstimmt ist doch das Gegenteil ist der fall sie ist ein lebenslustiger Hund mit einem guten Wesen.
Sie versteht sehr gut, was sie tun soll und respektiert die Wünsche ihres Menschen .Man muss sich ihr gegenüber nur verständlich zu machen wissen .Einmal gestellte Regeln müssen eingehalten werden .Dann wird die Französische Bulldogge auch zuverlässig gehorchen.
Das hält diesen lustigen kleinen Gesellen aber nicht davon ab, hin und wieder Unsinn zu machen und sie zum Narren zu halten. Und so kann es auch schon einmal geschehen das sie versucht Maulwürfe auszugraben und Vögel vom Himmel zu holen.
Bei Strenge und Ungerechtigkeit zeigt sich die Französische Bulldogge schon einmal trotzig und schmollend .Sie ist nun einmal schnell gekränkt ,doch sie ist nicht nachtragend .Ist sie zufrieden ,stößt sie schon mal tiefe aber glückliche Schnarcher aus.
Die muskulöse und belastbare Französische Bulldogge liebt es mit Kindern zu spielen .Sie tobt gern mit den Kleinen. Aber sie kann auch wunderbar mit ihnen schmusen, sie ist sehr zärtlich und einfühlsam Sie ist ein ausgezeichneter Familiehund, sie ist sowohl ein sportlicher Hund als auch ein Schoßhund
Trotz ihrer Größe ist die Französische Bulldogge ein echter Molosser und Erbe tapferer Kämpfe. Wenn sich Eindringlinge dem Haus nähern oder sich in der Wohnung befinden schlägt sie sofort Alarm. Sie fürchtet sich vor nichts und manchmal muss dann der Mensch zu ihrem eigenen Schutz eingreifen. Sie ist aber kein gefährlicher Hund und ist Fremden gegenüber sehr zutraulich.
Die Französische Bulldogge ist sehr anpassungsfähig und fühlt sich daher in einer kleinen 2 Zimmer-Wohnung genau so wohl wie in einem großen Haus mit Garten.
In der Stadt gibt sie sich mit einem ruhigeren Lebensrhytmus zufrieden die Hauptsache ist, das sie regelmäßig jeden Tag Bewegung in Form von Spaziergängen hat. Dann ruht sie sich auch gerne für den Rest des Tages aus .Genauso gerne begleitet sie ihren Menschen auf ausgedehnten Spaziergängen und ist für jeden Spaß zu haben.
Die Einsamkeit jedoch ist für die Französische Bulldogge nicht zu ertragen, Einsamkeit ist für sie so bedrohlich wie der schwarze Mann für ein Kind. Sie möchte ihren Platz inmitten ihrer Menschen und nicht eingesperrt in einem Zwinger oder von den vier Wänden einer Wohnung.
Diese Situation ist für sie unerträglich.
Sie ist daher der Ideale Begleiter von Menschen die zuhause arbeiten und ihr den ganzen Tag Gesellschaft leisten.
Ein Welpe zieht ein
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Welpen!
Nun ist er da , der große Tag , auf den Sie solange gewartet haben. Ihr Welpe kommt zu Ihnen nach Hause. Mit dieser Entscheidung haben Sie eine verantwortungsvolle aber auch wunderschöne Aufgabe übernommen, die Ihnen hoffentlich viel Freude bereiten wird! Die meisten von Ihnen waren bereits mehrmals bei uns zu Besuch und konnten die Kleinen beim Aufwachsen beobachten, Sie konnten mit ihnen spielen und kuscheln, Sie haben Ihrem Kleinen schon einen Namen gegeben und wir haben schon sehr vieles besprochen. Da Sie sich in der Aufregung sicher nicht alles merken konnten, gebe ich Ihnen hier eine Zusammenfassung, die sie jederzeit aufschlagen können.
Wir haben unser Bestes gegeben, um unseren Babys einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Von jetzt an liegt es an Ihnen, Ihrem Hundekind den Übergang von seinem Zuhause in die neue Heimat so einfach und schön wie möglich zu machen. Unsere Welpen werden sehr gut auf das Leben vorbereitet (sozialisiert).
Wir, unsere Kinder und Enkelkinder haben uns sehr intensiv mit den Kleinen beschäftigt... Sie durften im großen Garten auf Entdeckungsreise, wurden zum Lösen auf das Puppiclo gesetzt und später ins Freie getragen und sie wurden mit den unzähligen Geräuschen und Aktionen des Alltags konfrontiert.
Nun liegt es an Ihnen, ihren Welpen weiter zu prägen und zu einem folgsamen Junghunden zu machen. Noch einmal gehen wir gemeinsam die Zeit des Geboren werden und der Entwicklung miteinander durch, damit Sie verstehen welch einen großen Schritt diese kleinen Wesen in den letzten Wochen gemacht haben und in den kommenden Monaten zurück legen werden.
Geburt und die erste Lebenswoche
Junge Hunde werden taub und blind geboren. Sie können ihre Körpertemperatur nicht selbst halten. Urinieren und Koten können sie nur, wenn die Mutter ihre Bäuche leckt. Daher ist die Nähe, Wärme und Geborgenheit der Hündin jetzt das Wichtigste. Die Welpen schlafen etwa 90 Prozent ihres Daseins , den Rest der Zeit verbringen sie mit Saugen an der mütterlichen Zitze.
Um den 7. Tag beginnen die ersten Welpen umher zu krabbeln. Um den 11.Tag beginnen sich die Augen und Ohren zu öffnen. Nach ca. drei Tagen sind die Augen und die Ohren ganz offen.
Um den 18.Tag können die Welpen ihre Ausscheidungen schon teilweise ohne Hilfe der Hündin los werden. Solange die Welpen aber nur Muttermilch bekommen, hält die Mutterhündin die Kleinen und das Nest sauber, indem sie die Ausscheidungen aufleckt.
Sozialisierungsphasen
Die Übergangsphase (dritte Woche)
Die Prägungsphase (vierte bis siebente Woche)
Zwischen der 3. und 12. Woche beginnen die Sozialisierungsphasen. Während dieser Zeit soll der junge Hund verschiedene Menschentypen kennenlernen sowie einer Vielzahl diverser optischer und akustischer Reize ausgesetzt sein. Welpen, die in dieser Zeit kaum oder sogar keinen Kontakt mit Menschen haben, werden niemals sicher und kontaktfreudig im Umgang mit Menschen sein! Hier beginnt die Arbeit des guten Züchters, die Sie dann mit Ihrem Hundekind weiter leisten müssen. Zwischen der 9 und 12 Woche kommt für mich die Zeit Abschied zu nehmen…. für Sie ist es der Anfang mit Ihrem neuen Familienmitglied.
In der 10.- 12. Lebenswoche ist eine weitere Sozialisierungsphase.
Bis dahin durfte sich Ihr Welpe bei den erwachsenen Tieren alles herausnehmen. Nun aber werden die Welpen schon einmal zurechtgewiesen. Die Vormachtstellung der älteren Hunde wird klargestellt.
Für Sie bedeutet das, dem kleinen Vierbeiner zu zeigen, wo seine Grenzen sind. Nicht alles, was herumliegt, darf auch angeknabbert werden. Regeln kann der Kleine jetzt schon verstehen, wenn sie ihm deutlich gemacht werden. Der Hund ist jetzt kein Baby mehr, sondern entspricht im Entwicklungszustand in etwa einem Kleinkind. Erziehung durch den Menschen muss hier unbedingt mit Konsequenz und Liebe ansetzen. Nicht immer leicht bei einem so niedlichen Hundekind, aber wirklich wichtig!
In der 13.- 16. Woche ist Rangordnungsphase
Würde Ihr Welpe noch in einem Hunderudel leben, so würde in dieser Zeit die Rangordnung klargestellt werden. Dabei geht es allerdings nicht immer nur um körperliche Kraft. Da Ihr Welpe aber bei Ihnen im Familienverband lebt, wird er versuchen, mit Ihnen um die Rangordnung zu "kämpfen". Er ist jetzt im Kindergartenalter und versucht immer wieder einmal, seine Grenzen zu überschreiten. Bitte seien Sie darauf bedacht, das Oberhaupt zu bleiben.
Unterbinden Sie liebevoll, aber konsequent Grenzüberschreitungen. Wenn Sie das schaffen, wird Ihr Welpe langsam, aber sicher Ihre Stellung als "Rudelführer" anerkennen und Ihnen mit Freude überallhin folgen. Ab der 16. Woche fallen die Milchzähne aus, das neue Gebiss wächst nach. Der junge Hund knabbert alles an, was er zu beißen kriegt. Abhilfe schaffen z.B. Büffelhautknochen. Sie helfen Ihrem Welpen und Ihren Möbeln.
In der 17. - 24. Woche
festigt sich das Umgebungsbewusstsein In diesen Wochen beginnt das Hundekind seinen Lebensraum zu erfassen und sich einzuprägen. Bereits Gelerntes sollte weiter vertieft werden. Wichtig ist auch, wie schon von klein auf, weiterhin den Hund mit Artgenossen zusammenkommen zu lassen, damit er hundespezifisches Sozialverhalten lernt.
Zwischen dem 5. und 6. Monat wird der Hund dann selbstständiger und benötigt eine „festere“ Hand, denn nun steuert er in die Pubertätsphase hinein.
Im 6.-12. Monat beginnt die Pubertätsphase , während dieser Zeit ist Ihr Hund ein Teenager und lehnt sich gegen alles und jeden auf. Sein Benehmen wird flegelhaft und immer wieder versucht er Ihre Stellung als „Chef“ ins Wanken zu bringen. Machen Sie ihm in aller Konsequenz klar, dass die Regeln, die zu Beginn an gestellt wurden, immer noch gelten.
Ab etwa dem 7. Monat
kann die Hündin läufig werden und der Rüde beginnt mit Markierungsverhalten, indem er an jeder Ecke das Bein hebt. Nun wird Ihr Hund langsam erwachsen. Er ist er in der Pubertät und testet alle bisherigen Regeln auf Gültigkeit.
Diese Zeit können Sie gut dazu nutzen, Ihre eigene Konsequenz zu festigen! Halten Sie weiterhin an den aufgestellten Regeln fest, der junge Hund wird sich einfügen und seinen Platz im Familienverband (Rudel) bald wieder finden.
Die Entwicklung des Hundewelpen - Die ersten Wochen sind für die Welpen prägend!
Die ersten Wochen im Leben eines Welpen sind wichtig, denn alles, was in dieser Zeit passiert, beeinflusst das Verhalten des Hundes bis ins Erwachsenenalter. Zum besseren Verständnis finden Sie hier in Kurzform die Entwicklungsstadien ab der Geburt. Damit wissen Sie, in welchem Entwicklungsstadium Ihr Hund gerade steckt und warum er sich zu einem bestimmten Zeitpunkt so verhält, wie er sich verhält.
Auch unsere Stimme spielt eine wichtige Rolle in der Erziehung des Welpen. War das Hundekind brav, wird es mit hoher Stimme freudig gelobt. Eine leisere und tiefere Stimme kommt zum Einsatz, wenn der Welpe unerzogen ist.
Ein Welpe sollte niemals geschlagen, getreten oder zur Strafe weggesperrt werden!!
Wenn Sie Ihren Hund strafen müssen, geschieht das am besten durch ignorieren. Behandeln Sie ihn, als wäre er Luft. Nicht in den Korb schicken, nicht anreden und schimpfen. Tun Sie einfach so, als ob er nicht da wäre. Vermeiden Sie den Blickkontakt. Sie werden sehen, Ihr Hund versucht alle Tricks, um wieder Ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Es ist sicher eine große Herausforderung, unerwünschtes Verhalten mit Ignoranz zu bestrafen, aber es lohnt sich.
Loben Sie Ihren Hund dafür ausgiebig, wenn er sich so verhält wie Sie es wünschen.
Lassen Sie bei Ihrem Hundekind nichts durchgehen, was es als Junghund und Erwachsener nicht tun darf! Auch wenn die kleinen Augen noch so süß schauen, sehr schnell erliegt man der Versuchung zu sagen: „Er ist ja noch so klein.“ Aber alles, was Ihr Welpe als Baby darf, wird für ihn auch als Junghund und als erwachsener Hund selbstverständlich sein. Und alles, was er als Baby nicht machen durfte, wird er als Großer nicht vermissen.
Ihr kleiner Mops/Bully will Ihnen gefallen und wird nie etwas absichtlich tun, um Sie zu ärgern. Wenn ein Hund etwas macht, was nicht in Ordnung oder erlaubt ist, dann nur, weil er etwas in der Erziehung nicht verstanden hat oder es vergessen hat.
Es liegt an uns, Erlerntes immer wieder zu festigen!
Hunde sind angenehme Familienmitglieder, wenn sie richtig erzogen wurden und klar, ruhig und liebevoll korrigiert werden. Ein Hund braucht Klarheit!
Die Welt ist so groß und alles ist interessant
Ein gesunder und in den ersten Lebenswochen gut sozialisierter Welpe ist aufgeschlossen und impulsiv. Wenn er etwas sieht, das ihn interessiert, stürzt er sich mit Begeisterung auf das Objekt. Der Welpe sieht die Gefahren nicht.
Achten Sie daher bitte immer darauf, dass sich Ihr Welpe nicht aus seinem Halsband oder Brustgeschirr lösen kann.
Bitte achten Sie auch darauf, dass Ihr Garten gut eingezäunt ist und der Zaun keine Schlupflöcher hat.
Auf Brücken und Balkonen sowie Terrassen achten Sie bitte darauf, dass der kleine Hundekopf nicht durch die Gitterstäbe passt oder der Kleine irgendwo durchrutschen kann. Wenn Sie sicher sind, dass auf dem Gelände, auf dem Sie unterwegs sind, keine Gefahren drohen, dann können und sollten Sie Ihr Hundekind auch frei laufen lassen. Hier können Sie sehr gut „Herankommen“ üben, indem Sie den Kleinen laufen lassen, zu sich rufen, indem sie langsam und zum Schein zum Weglaufen ansetzen und wenn Ihr Welpe darauf hin zu Ihnen läuft, ausgiebig und freudig viel loben!
Diese Übung stärkt die Bindung zwischen Ihrem Hund und Ihnen!
Sinnvoll erziehen
LOBEN... BELOHNEN... SPIELEN...
...sind die drei Eckpfeiler einer guten und modernen Hundeerziehung. Caniden leben in einem Rudel. Auch unsere Hunde leben in einem Rudel mit uns Menschen. Innerhalb jedes Rudels gibt es Regeln und jedes Rudelmitglied hat seinen eigenen Rang. Ein Hund sollte niedriger im Rang des Rudels sein als der Mensch.
Mit Hunden ist es so ähnlich wie mit Kindern: Eine gute Erziehung erleichtert den täglichen Umgang. Der wohlerzogene Hund, der im Restaurant oder bei alltäglichen Anlässen brav neben Ihnen liegt, macht Freude. Bellende unruhige Hunde, die keine Ruhe finden, treiben Ihnen und Ihrer Umwelt die Schweißtropfen auf die Stirn.
Damit Sie und Ihr Hund ein perfektes Team werden, müssen Sie von Anfang an den richtigen Grundstein in der Erziehung legen. Eine (gute!) Hundeschule hilft Ihnen dabei.
Bitte achten Sie aber darauf, dass in der Hundeschule Welpentraining ernst genommen wird und dass Welpen kleinerer und größerer Rassen getrennt sind. Große Welpen können die Kleinen sehr schnell im Spiel überfordern. Ihr Welpe muss sich dann mehr verteidigen (wehren) und hat weniger Freude am Spiel. Fragen Sie, ob die Trainer Erfahrung mit kleineren Hunderassen haben. Mops und auch Bully sind sehr intelligent und werden sehr schnell verstehen.
Verlassen Sie sich bei der Auswahl der Hundeschule auf Ihr Bauchgefühl und vereinbaren Sie erst einmal eine Schnupperstunde. So können Sie besser feststellen, ob die besuchte Hundeschule geeignet ist. Aber auch in zahlreichen Fachbüchern finden Sie Tipps und Anregungen für den richtigen Umgang mit Ihrem Hund.
FÜHLEN... RIECHEN... SCHNUPPERN...
Wenn Ihr Welpe das erste Mal zu Ihnen nach Hause kommt, ist er vielleicht etwas verunsichert und ängstlich. Er ist allein und ihm fehlen seine Mutter Geschwister und die übrigen Rudelmitglieder.
Nach der Ankunft tragen Sie den Welpen bitte zuerst zu dem Platz, an dem er sein Geschäft verrichten darf, bevor Sie ihn in die Wohnung bzw. in das Haus nehmen und vergessen Sie bitte nicht, das Hundekind intensiv zu loben, wenn es sein Geschäft verrichtet hat.
Im Haus braucht der Welpe nun einige Zeit, um sich in seinem neuen Heim umzusehen und die neuen Gerüche und Geräusche aufzunehmen. Am besten ist es, dem Welpen nicht sofort das ganze Haus/Wohnung zu zeigen, sondern langsam, Raum für Raum.
Nehmen Sie sich die ersten Tage frei, um mit Ihrem Hundekind die ersten kleinen Schritte zu tun. Sie können es endlich in Ruhe in Ihrem Heim beobachten. Sie können es ausgiebig kuscheln, mit ihm spielen, mit ihm ein Schläfchen halten und ihm die unmittelbare, nähere Umgebung zeigen.
Nehmen Sie sich die ersten Tage frei, um mit Ihrem Hundekind die ersten kleinen Schritte zu tun. Sie können es endlich in Ruhe in Ihrem Heim beobachten. Sie können es ausgiebig kuscheln, mit ihm spielen, mit ihm ein Schläfchen halten und ihm die unmittelbare, nähere Umgebung zeigen.
Bitte warten Sie ein bis zwei Tage, bevor Sie Ihren ganzen Freundeskreis einladen. Ihr Welpe ist nun das erste Mal von der Mutter und den Geschwistern getrennt. Wichtig ist, das sie ihm einen eigenen Platz (Körbchen,Kennel) zuweisen, in dem er sich wohl fühlt. Das Körbchen sollte an einem festen Platz (zugluftfrei) sein und dem Hundekind ausreichend Platz bieten. Das ist dann der Fall, wenn es sich auf der Seite liegend ausstrecken kann. Körbe sollten mit herausnehmbaren Kissen ausgestattet sein, die möglichst waschbar sind.
Achten Sie auch bitte darauf, dass der Korb aus bissfestem Material besteht, damit der Welpe nichts verschlucken kann. Bewährt hat sich auch eine Kennelbox, in der Ihr Welpe nicht nur schläft sondern auch im Auto gut und sicher untergebracht ist.
Diese können Sie an mehreren Plätzen im Haus aufstellen, sodass Ihr Welpe sein Schläfchen immer in Ihrer Nähe halten kann. Der Kleine kann so neben Ihrem Bett oder Sofa schlafen, sieht alles, aber kann nicht alleine heraus um sich zu lösen. Da er sein eigenes Nestchen nicht beschmutzen will, wird er weinen und Sie können ihn auf den Platz zum Lösen tragen. Wenn das Geschäft gemacht ist, bitte loben... loben... loben. Ihr neues Familienmitglied wird nun langsam, aber sicher sein neues Zuhause erkunden. Welpen machen das spielerisch. Es sind so viele neue Geräusche, Gerüche und Räume kennenzulernen, dass Sie es dem Kleinen nicht schwerer machen sollten als es für ihn schon ist.
Nun können auch Ihre Freunde und Familienmitglieder kommen, um Ihr Hundekind zu besuchen. Es vertraut Ihnen und weiß, wo es hin gehört. Gut aufgezogene Welpen sind sehr flexibel und passen sich gut und gerne an Ihren Lebensrhythmus an. Sie sind neugierig und aufgeschlossen. Die Kleinen schnüffeln alles ab. Lassen Sie ihn ruhig die neue Welt entdecken, aber achten Sie bitte auf mögliche Gefahren. Geben Sie ihm, wenn er etwas gut gemacht hat, Leckerlis und Streicheleinheiten. So wird Ihr Hundekind sich schnell bei Ihnen zu Hause fühlen und Sie lieben lernen.
Zeigen Sie ihm auch, wo sein Platz zum Fressen ist und wo sein frisches Wasser ständig bereitsteht.
Achten Sie bitte auch darauf, dass keine Rasierklingen, leere Futterdosen, Glasscherben oder Nägel im freistehenden Mülleimer zu finden sind. Wenn Ihr Welpe Durst hat und seine Wasserschüssel nicht gefüllt ist, könnte er auch aus anderen Behältern z.B. mit in Waschmittel eingeweichter Wäsche, aus Gießkannen mit Blumendünger usw. trinken.
Hier nur einige mögliche Gefahrenquellen:
· Stromkabel
· Alle winzigen Gegenstände, die ein Welpe leicht verschlucken kann
· Putzmittel und Chemikalien
· Giftige Pflanzen wie z.B. Philadendron, Weihnachtssterne, Azaleen, Efeu, etc.
· Falls Sie einen Garten haben, überprüfen Sie bitte den Zaun auf mögliche Löcher und ob das Gartentor richtig schließt.
Überprüfen Sie gegebenenfalls bitte auch die Abdeckung des Swimmingpools. Achten Sie auch bei der Auswahl der Spielsachen darauf, dass der Welpe sich damit nicht die Zähne ausbeißen oder Teile verschlucken kann!! Menschen- und Hundebabys haben noch etwas gemeinsam - man nennt das auch „die orale Phase“: sie untersuchen alles mit dem Mund. Nur Welpen haben in dem Alter schon Zähne - und zwar ziemlich spitze. Bei nicht ausreichend vorhandenem Spielzeug wird Ihr neues Familienmitglied seine Zahnabdrücke in Dingen hinterlassen, in denen es Ihnen gar nicht lieb ist.
Kinderspielzeug ist kein geeignetes Hundespielzeug. Vorsicht geboten ist bei zu kleinen Spielsachen. Sie können leicht im Hals stecken bleiben und Ihren Hund im schlimmsten Fall ersticken. Das gilt auch oder besonders für Holzstöckchen. Im Handel gibt es sehr viele praktische und auch preisgünstige Spielartikel für Hundekinder.
Spielen
Spielen macht Hunde seelisch ausgeglichen und festigt die Bindung zu ihrem Menschen. Aber Achtung: Ihr Welpe hält am Anfang alles für Spielzeug, was im Haus herumliegt: Zeitschriften, Pflanzen, Kosmetik, Brillen, Socken und Schuhe, Hundefuttersäcke, Kabel, Mobiltelefone, Polster... also wirklich ALLES, was herum liegt!!
Treppen
Sobald Ihr Hundekind von alleine anfängt Treppen zu steigen ist es in Ordnung es stärkt die Rückenmuskulatur. Treppen, steile Abhänge und ähnliches. Hinunterspringen ist für Welpen und Junghunde allerdings tabu.
Die Belastung des Skeletts ist, ähnlich der Überforderung bei zu langen Spaziergängen, viel zu groß. Einen tollpatschigen Junghund sollte man während des ersten Halbjahres davon abhalten, von Stühlen, Bänken oder Tischen zu springen .
Futter und Wasser
Sie brauchen zwei Hundenäpfe. Einen für stets frisches Wasser und einen für das Futter. Das Futter sollte an einem ruhigen ungestörten Platz verabreicht werden, damit der Welpe ungestört fressen kann. Wird ein Welpe beim Fressen gestört, könnte es sein, dass das Futter zu hastig verschlungen und später wieder erbrochen wird. Futter, das nicht aufgefressen wird, bitte wegwerfen!
Ruhe ist wichtig
Bitte bedenken Sie, dass die Umstellung und die neuen Eindrücke sehr aufregend sind. Ihr Welpe braucht deshalb unbedingt seine Ruhephasen. Ein zehnwöchiger Welpe braucht z.B. noch 15 Stunden Schlaf.
WICHTIG! Einen schlafenden Welpen soll man niemals aufwecken. Die Ruhepausen sind von der ganzen Familie zu respektieren. Sie sind gesund und wichtig für die Entwicklung Ihres Hundes. Sollten Sie bereits Tiere in Ihrem Haushalt haben, lassen Sie diese in den ersten Tagen bitte nicht mit dem Welpen alleine. In der Regel gewöhnen sich die Tiere aber schnell aneinander. Bitte beachten Sie auch, dass Kinder im Spiel sehr ungestüm sein können und die kleinen spitzen Zähne des Welpen im Spiel auch für Kinder sehr unangenehm werden können.
Erklären Sie Ihren Kindern bitte , dass Welpen kein Spielzeug, sondern kleine Hundekinder sind und wie Menschenkinder auch Ihre Bedürfnisse und Eigenheiten haben. Besonders für Kinder gilt: Den Welpen niemals aufwecken, wenn er schläft!!
Manche Welpen wissen nicht, wann man zu spielen aufhören muss, sie spielen so lange, bis sie buchstäblich umfallen. Besonders der sehr junge Mops hat ein ungeheures Temperament und scheint vor Energie fast zu zerspringen. Und genau da ist der Besitzer gehalten, regulierend einzugreifen, denn der Mops kennt seine Grenzen nicht. Man muß also in der Lage sein, für seinen Mops den Punkt zu erfühlen, wann es genug für ihn ist! Wenn dann mit etwa 2 Jahren die "wildeste Phase" überstanden ist, hat man damit keine Probleme mehr.
Schützen Sie also Ihren jungen Hund dadurch, dass Sie, sobald Sie bemerken, dass er müde ist, ihn auf den Arm nehmen und ihn in seinem Übereifer beruhigen. Danach legen Sie ihn in sein Körbchen. Wenn Sie kurz bei ihm bleiben und leise mit ihm sprechen, wird er sehr schnell in Ruhe einschlafen. Ein Hund hat keinen Sinn für Zeit, ein paar Sekunden können eine Ewigkeit für ihn sein. Daher ist es von großer Bedeutung, dass am Anfang jemand bei ihm ist, wenn er aufwacht.
Verhindern Sie, dass Ihr Hund Trennungsangst bekommt, indem Sie für ihn da sind und ihn langsam lehren, allein zu sein.
Fragen wie "Wie lange dauert das so mit einem Welpen" sind für mich nicht relevand. Sie fragen ja auch nicht, wie lange es mit einem Kind dauert, bis es erwachsen wird. Hundekinder sind vergleichbar mit Menschenkindern, die in die Familie kommen, nur das Hundekinder schneller erwachsen werden.
Die ersten Nächte
Lassen Sie den Welpen in den ersten Nächten in Ihrer Nähe. So kann er Sie riechen und hören. Sprechen Sie ruhig mit ihm, wenn er aufwacht oder weint. Ideal ist ein Körbchen oder ein KENNELBOX (siehe oben) mit einer Decke, die nach Mama und Geschwister riecht. Eine, nach Mama und Geschwistern duftendes Spielzeug und eine Decke bekommen Sie von mir mit.
Vergessen Sie nicht, dass die ersten Nächte dem Kleinen Angst einflössen können. Er soll das erste Mal alleine, ohne Mama und Geschwister, in ungewohnter Umgebung schlafen. Ihr Welpe braucht daher besondere Zuwendung, um die neue Umgebung und das Fehlen seiner Geschwister verarbeiten zu können. Loben Sie ihn oft und sprechen Sie dabei seinen Namen aus.
Sie können eine Hand in die Kiste halten, bis das Hundekind eingeschlafen ist. So wird es sich sicher schnell wohlfühlen. Sie bekommen dadurch am Anfang etwas weniger Schlaf, aber Sie geben dem Kleinen so Sicherheit und Geborgenheit, etwas, dass Ihr Hund Ihnen sein Leben lang danken wird.
Nase an Nase
Lassen Sie Ihr Hundekind riechen, überall im Haus und an Ihnen. Ein Welpe möchte seine neue Familie genau kennenlernen und das geschieht bei Hunden über den Geruchsinn. Aber auch Sie können Ihr Hundekind daran gewöhnen, dass sie es genau anschauen. Wenn der Welpe ruhig auf Ihrem Schoß liegt, drücken Sie Ihre Nase an seine. Ein Küsschen auf die Wangen sind meine Welpen vom ersten Tag an gewöhnt und genießen es sehr.
Ich rieche am Fell der Kleinen und sehe ihnen dabei unauffällig unter die Rute. So kann man schön beobachten, ob alles in Ordnung ist oder der Kleine verklebt ist. Während ich ihn weiter streichle, schaue ich in die Ohren, kontrolliere die Augen und gebe ihm spielerisch die Finger in den Mund, um die Zähnchen anzusehen. Dann kraule ich den Welpen den Bauch und gleite mit einer Hand über die Pfoten, fahre vorsichtig zwischen die Ballen, um zu sehen, dass nichts darinnen steckt, und die Krallen entlang.
So können Sie später in Ruhe die Zähne kontrollieren, die Augen und Ohren reinigen und, falls notwendig, den Popo säubern, Fieber messen und die Krallen schneiden. Auch an die Hodenkontrolle beim Tierarzt oder auf Ausstellungen gewöhnen sich die Kleinen so in Ruhe. Das Ganze dauert kaum fünf Minuten und lässt sich wunderbar in einer ruhigen Minute, die nur Ihnen und Ihrem Welpen gehört, erledigen. Für mich ist das immer der Augenblick an dem ich nur für einen ganz allein da bin, unsere Kuschelstunde. Unsere großen Hunde lieben diese Zeit.
Solche Übungen sind sehr wichtig. Sie haben dann das Vertrauen Ihres Hundekindes, wenn es verletzt oder beim Tierarzt ist. Sie können Ihren Hund so besser reinigen, wenn Sie von der Straße kommen und es festigt die Bindung zu Ihrem Hund. Vertrauen ist die Grundlage jeder Beziehung!
Sauber werden
Zeigen Sie Ihrem Hundekind, wo es sich lösen darf. Aber vergessen Sie nicht, die Kleinen können ihre Schließmuskeln noch nicht so steuern. Die Schließmuskeln werden von Nervenbahnen im Gehirn gesteuert und diese sind bei Hundekindern (ähnlich wie bei Menschenkindern) noch nicht fertig ausgebildet.
Welpen fressen und trinken noch viel mehr als erwachsene Hunde (ca. viermal so viel). Da Blase und Darm noch sehr klein sind, müssen sie sich auch öfter lösen. Ich habe für die Welpen immer ein Putztuch bereit, um so einen Unfall schnell zu beseitigen. Beobachten Sie Ihr Hundekind: Wenn es herum läuft in kleinen Kreisen, dann sucht es einen Platz um sich zu lösen. Wichtig ist es dann, den Welpen auf diesen Platz zu tragen.
Denken Sie bitte daran: Nach dem Fressen, nach dem Spielen und nach dem Schlafen muss sich ein Welpe lösen. Wenn Sie ihn suchen sehen und schnell an den richtigen Platz tragen und nach dem Geschäftchen viel loben, wird er schnell begreifen, wo er hin muss. Dazu empfiehlt es sich ein "Reizwort" wie z.B. GASSI zu benutzen.
Hat Ihr Welpe sein Geschäft verrichtet, gehört er ordentlich gelobt: "Brav „Brav Gassi". Auch jetzt wieder loben...loben...loben
Macht Ihr Hundekind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Beobachtungen dennoch in die Wohnung, dann schimpfen Sie bitte nur mit ihm, wenn das Malheur in Ihrem Beisein geschieht. Das heißt, wenn Sie es gerade beobachten. Der Kleine hat nach einigen Sekunden vergessen, was er gerade gemacht hat und versteht Ihre Aufregung nicht. So könnte er schnell das Vertrauen zu Ihnen verlieren.
Auf keinen Fall die alte "Weisheit" nachmachen und seine Schnäuzlein in die Pfütze tunken oder ihn mit einer eingerollten Zeitung schlagen. Diese Erziehungsmaßnahmen entschlüpfen immer noch vermeintlichen Hundekennern, zu einem ist es sehr ekelig und zum anderen verliert ihr Welpe das Vertrauen in Sie.
Wenn Sie Ihr Hundekind bei frischer Tat erwischen, sagen sie sehr bestimmt „nein“, nehmen den kleinen Zwerg hoch und tragen ihn auf den Platz, auf dem er sich lösen darf. Warten Sie, bis das Geschäft verrichtet ist und vergessen Sie nie das anschließende dicke Lob! Haben Sie allerdings nicht beobachtet, wie sich der Welpe in der Wohnung gelöst hat, dann ist auch eine Beschimpfung zwecklos, denn Hunde können Vergangenes nicht mehr mit den strengen Worten ihres Besitzers verbinden.
Strafen Sie Ihren Welpen und reagiert er ängstlich oder unterwürfig, hat er KEIN schlechtes Gewissen. Er zeigt nur, dass er Ihre ärgerlichen Signale fürchtet. Säubern Sie einfach und ruhig die beschmutzte Stelle mit einem Desinfektionsmittel, damit der Geruch den Hund davor abhält, sich erneut an dieser Stelle zu lösen. Unsere Welpen werden in der Wurfkiste an ein Puppiclo gewöhnt , das ich mit Küchentüchern auslege. Diese können Sie nutzen, in dem Sie Küchentücher auslegen und diese langsam, Tag für Tag, immer näher zum Ausgang bewegen. Bleiben Sie am Anfang wachsam und konsequent. So werden Sie schnell mit Fortschritten belohnt.
Die Sache mit dem Tierarzt - Suchen Sie sich einen Tierarzt Ihres Vertrauens
Der erste Tierarztbesuch ist aufregend und stellt die Weichen für die Zukunft. Dieser erste Besuch legt fest, ob Ihr Zwerg gerne oder weniger gerne die Tierarzt-Praxis betritt. Nehmen sie sich für den ersten Termin nichts Spezielles vor. Lassen Sie sich einen Termin geben, damit dem Welpen Wartezeiten erspart bleiben. Nehmen Sie Leckerlis mit und belohnen Sie ruhiges Verhalten. So wird Ihr Hund den Tierarzt-Besuch von Anfang an mit etwas Positivem verbinden.
Impfen und Entwurmen
Jeder Welpe bekommt von seiner Mutter Spulwürmer mit auf den Weg. Ab der 2 Woche wurde Ihr Welpe alle 14 Tage von uns entwurmt. Eine Wurmkur beugt nicht gegen eine Neu-Infizierung vor und sollte daher mindestens drei bis 4 Mal jährlich durchgeführt werden. Würmer können das Immunsystem schwächen und möglichen Infektionen freie Bahn geben. Entwurmen Sie Ihren Hund vor oder nach einer Impfung, aber nicht gleichzeitig mit dieser. Lassen Sie zwischen Entwurmung und Impfung mindestens 1 Woche verstreichen, Sie können aber auch eine Kotprobe (ein Abstrich jeweils von zwei bis drei Tagen) zum Tierarzt bringen. Ihr TA kann gezielt gegen einen eventuellen Wurmbefall vorgehen und sie ersparen Ihrem Hund unnötige Chemie.
Genauso wie bei Menschen muss auch ein Hund gegen häufig vorkommende und lebensbedrohende Krankheiten geimpft werden. Bis etwa zur 6. Woche ist der Welpe noch durch die Muttermilch geschützt. Dieser Schutz nimmt danach kontinuierlich ab. Die Erstimmunisierung geschieht beim Züchter. Alle Impfdaten stehen in Ihren Impfpass, den Sie bei Abholung Ihres Welpen mitbekommen.
Die Tollwutimpfung ist ein Einzelimpfstoff. Tollwut müssen Sie nur impfen, wenn Sie auf Ausstellungen gehen oder ins Ausland fahren. Die Tollwutimpfung mache ich nie gleichzeitig mit den Jahresimpfungen. Bitte nicht vor 6 Monaten Tollwut impfen lassen.
Bitte zu Tisch
Hunde vom Tisch zu füttern ist nicht nur schlecht, weil Sie dann nie mehr in Ruhe essen können. Es gibt durchaus noch andere Gründe, die dagegen sprechen. Ihr Hund wird zunehmen, wenn er zu seinem normalen Futter noch Extra-Rationen bekommt und er kann krank werden, denn sein Verdauungssystem ist nicht für Menschenkost(Gewürze ,Salze,ect.)ausgerichtet. Wenn Sie ihm daher Essensreste füttern wollen, sollten Sie ihm ausschließlich rohes oder gekochtes Gemüse, Topfen, Reis, Nudeln oder etwas Obst geben. Im Alter von 4 bis 6 Monaten wird Ihr Welpe dreimal täglich, ab ca. 6 Monaten zweimal täglich und ab ca. einem Jahr einmal täglich gefüttert. Unsere Hunde werden Teilgebarft.
Das bedeutet, sie werden mit rohem Fleisch, Gemüse, Milchprodukten und sehr wenig Getreideprodukten gefüttert.
Damit die Umstellung in der neuen Familie aber kein Problem wird, wurde Ihr Welpe an Fertigfutter gewöhnt. Unsere Großen wie Kleinen bekommen ausschließlich hochwertiges Futter.
Bitte verwenden Sie am Anfang nur das von uns gefütterte, von dem Sie auch für die erste Zeit genug mitbekommen. Sollten Sie das Futter umstellen wollen, beginnen Sie bitte ganz, ganz langsam damit und mischen Sie das gewohnte Futter jeden Tag mit ein wenig von dem neuen Futter, täglich ein wenig mehr. Zum Beispiel drei Viertel des gewohnten Futters mit einer viertel Portion des neuen, dann ein halbe Portion altes Futter mit der Hälfte des neuen usw.
Zum Futter immer frisches Wasser bereitstellen!!! Ab der 20 Woche können Sie ihrem Liebling auch folgende Nahrungsmittel dazu anbieten. Bitte wieder ganz langsam!!
Sie können Reis, Nudeln, gekochtes oder rohes Kalbs-, Rind- und Geflügelfleisch, Obst (Bananen, Äpfel), Joghurt und Gemüse beigeben. Sollte Ihr Welpe durch die Umstellung etwas Durchfall haben, können Sie ihm am 1 Tag nur Tee geben ,ab dem 2 Tag Reis mit Hühnchen und dann ganz langsam zum normalen Futter wieder übergehen. Joghurt können Sie 2-3 Mal in der Woche geben, er wirkt sich positiv auf die Magen- und Darmflora aus. Geben Sie Ihrem Hund Karotten zum Knabbern oder regelmäßig ins Futter, sie werden so gut wie nie ein Probleme mit der Verdauung oder Durchfall haben. Karotten sind auch sehr gut fürs Fell und die Pigmente.
Aber geben Sie bitte immer einen guten Kaffeelöffel qualitativ hochwertiges, kalt gepresstes Öl dazu, damit die in der Karotte enthaltenen Wirkstoffe auch vom Hund aufgenommen werden können.
Was darf auf keinen Fall gefüttert werden?
Schokolade, Süßigkeiten, gewürzte Speisen, keine Weintrauben! Bitte füttern Sie, wenn überhaupt, nicht NUR mit Dosenfutter! Hunde bekommen dabei sehr gerne Durchfall (die meisten Dosen enthalten nur 4% Fleisch, der Rest sind tierische Nebenerzeugnisse), schlechte Zähne und einen unangenehmen Geruch aus der Schnauze.
Ab und zu können sie aber bedenkenlos Dosenfutter geben, wenn es Ihr Hund verträgt. Dann aber bitte nur gute Marken ohne Formfleisch, ohne Konservierungs-, Farb- und Aromastoffe und mit wenigen bis gar keinen tierischen Nebenerzeugnissen.
Die Pflege von Mops und Bully
Das Fell des Mopses und auch das des Bullys ist kurz ,bürsten sie ihn einmal am Tag mit einer weichen Bürste. Bewährt hat sich auch ein Pflegehandschuh mit Noppen, bearbeiten Sie den gesamten Körper damit. Bürsten Sie immer mit dem Haarstrich von vorne nach hinten. Damit entfernen Sie den feinen Schmutz, sowie das lose Haar und förder gleichzeitig die Durchblutung.Baden ist bei beiden Rassen nicht notwendig. Mit einem feuchten Waschlappen oder Tuch über das Fell streichen, reicht. Dadurch wird das Fell von Schuppen und alten Haaren befreit und es glänzt wieder.
Krallen
Ihr Hund hat zu lange Krallen, wenn man diese beim Gehen am Boden aufschlagen hört. Zu lange Krallen gehören unbedingt geschnitten, sie können Haltungs- und Gelenkschäden verursachen. Am besten Sie gehen damit zu Ihrem Tierarzt.
Zähne
Zur Vorsorge gegen Zahnbelag und schlechte Zähne können Sie Rinderhautknochen, Rindsohren oder Kalbsknochen roh geben. Bitte bei Knochen, die Zwerge nicht unbeaufsichtigt lassen.
Augen und Ohren
Augen und Ohren müssen öfters auf Verunreinigungen kontrolliert werden. Die Augen reinigen Sie täglich mit einem weichen Tuch. Die Ohren müssen sauber aussehen und nicht unangenehm riechen. Reinigen Sie das Außenohr mit einem weichen Tuch.
Halsband, Brustgeschirr und Leine
Im Haus sollte ein Hund kein Halsband tragen. Es besteht Verletzungsgefahr und vom ständigen Tragen kann der Hund kahle Stellen am Hals bekommen. Sollten Sie ein Brustgeschirr verwenden, nehmen Sie bitte den Welpen zur Anprobe mit ins Geschäft. Das Geschirr muss perfekt sitzen, sonst kann es zu Haltungsschäden hinter den Vorderbeinen führen. Ein schlecht sitzendes Geschirr scheuert an der Haut und führt zu kahlen Stellen.
Spielen mit anderen Hunden
Zu lange Spielphasen sind für das wachsende Skelett nicht gut. Zudem müssen Sie den Größenunterschied der Spielpartner beachten. Gleich große Welpen können/dürfen länger miteinander spielen als ein Zwerg mit einem großen Hund. Nach einigen Minuten intensivem Spielen nehmen Sie Ihren Welpen an die Leine und schalten ihn für ein paar Minuten ab, d.h. lassen Sie ihn zur Ruhe kommen, bevor Sie die nächste Spielphase erlauben.
Welpenschutz - ein Märchen?! Gibt es einen generellen Welpenschutz?
Unter Hundehaltern ist die Ansicht fest verankert, daß Welpen auch im Umgang mit fremden Hunden uneingeschränkten „Schutz“ genießen, da bei jedem erwachsenen Tier eine automatische Beißhemmung „programmiert“ ist. Hunde, die diesem ungeschriebenen Gesetz nicht folgen, werden hinlänglich als „verhaltensgestört“ angesehen.
In der Regel schützt die Wolfsmutter oder ein Babysitter alle Welpen um Höhlen- und Rendezvousplätze, und kein fremder, dem Rudel nicht zugehöriger Wolf würde es wagen, dem Nachwuchs näherzukommen. Hundemütter verhalten sich ähnlich. Sie können gegenüber dem im gleichen Hausstand lebenden Vater der Welpen zumindest in den ersten Wochen ausgesprochen mißtrauisch, ja sogar aggressiv sein.
Trifft der Welpe z.B. im Park jedoch auf einen (oder gar mehrere) ihm fremde, juvenile Hunde (sog. Halbstarke), ist eine oftmals sehr grobe Behandlung KEINESWEGS ausgeschlossen.
Ältere Hunde sind in der Regel ausgesprochen vorsichtig, gehen sehr stürmischen Welpen gerne aus dem Weg. Manch Halter weiß allerdings auch um seinen sehr enthusiastischen und fremde Hunde in Schwanz und andere Körperteile beißenden Welpen.
Meist warnt der „Belagerte“ durch Knurren oder Brummen, wendet den Schnauzengriff an und zieht sich dann zurück. Hat ein erwachsener Hund jedoch eine extrem enge Beziehung zu seinem Halter, kann er gegenüber einem Welpen in unmittelbarer Nähe „seines Sozialpartners“ durchaus unwirsch reagieren.
Statt den Begriff der Eifersucht zu diskutieren, sollten wir eine solche Situation doch lieber als Behauptung eines zuvor geschaffenen Sozialstatus innerhalb einer Mensch/Hund-Beziehung sehen, den es im Ernstfall zu verteidigen gilt.
Zusammengefaßt „funktioniert“ der Welpenschutz meistens, jedoch längst nicht generell. Ausnahmen bestätigen die Regel. Manchmal muß auch ein Welpe durch Schmerzassoziation die Grenzen seiner eigenen Hemmungslosigkeit zu spüren bekomme.
Welpenschutz
Die Behauptung, Welpen genießen bei anderen Hunden immer und in jeder Situation „Welpenschutz“, ist so allgemein leider nicht zutreffend. Sicher gibt es einen Welpenschutz, aber dieser gilt nur für Welpen des eigenen Rudels! Für fremde Welpen gilt dieser nur sehr eingeschränkt oder gar nicht.
Die meisten Hunde sind zwar mit Welpen, auch fremden, sehr gutmütig, aber verlassen sollten Sie sich darauf auf keinen Fall! Handelt es sich gar um eine erwachsene, instinktsichere Hündin, ist es durchaus möglich, dass diese einen fremden Welpen wegbeißt und verletzt!
Treffen Sie also mit Ihrem Welpen auf erwachsene Hunde, fragen Sie den Besitzer, ob sein Hund mit Welpen freundlich ist. Lautet die Antwort: "Aber Welpen haben doch Welpenschutz" oder "Weiß ich nicht", dann lassen Sie eine Hundebegegnung nicht zu! Negative Erfahrungen mit anderen Hunden sollte Ihr Welpe nicht machen! Dies gilt natürlich nicht für kleinere Zurechtweisungen eines angemessen handelnden erwachsenen Hundes.
Spielen mit große Hunde
Bitte verlassen Sie sich nicht auf die allgemeine Regel, dass ein Welpe immer Welpenschutz hat. In den ersten Monaten ist es für unseren Welpen trotzdem sehr wichtig, mit freundlichen Artgenossen Kontakt zu haben. Versäumen Sie es bitte nicht. Achten Sie aber bitte bei Ihrem Mops oder Bullywelpen darauf ,dass sein Spielkamerad kein zu ungestümer, wilder Junghund einer größeren Rasse ist, das kann dazu führen, dass ihr Welpe Angst vor großen Hunden bekommt!
Die ersten Hundekontakte sollte man am besten mit ruhigen, ausgeglichenen, geduldigen Hunden oder mit kleinen Welpen beginnen. Hören Sie bitte auch nicht auf den falschen Rat, dass Hunde (Welpen) alles alleine ausmachen müssen. Wenn der Spielpartner in Stärke überlegen ist, zum „Rüpel“ wird und Ihr Welpe Angst vor ihm hat, beschützen Sie Ihren Welpen und weisen Sie den anderen Hund zurecht, sollte es sein Besitzer nicht tun.
Die Mutterhündin würde Ihr Kind auch vor "Rüpeln" beschützen!!!
Verhalten zum Hund
Ein Hund ist kein Kind, das nicht sprechen kann, sondern von Natur aus ein völlig anderes Wesen als der Mensch. Er ist ein Canide, stammt vom Wolf ab und ist, wie sein Urahn, ein Meutetier, das Gesellschaft liebt, und verkümmert, wenn er sich selbst überlassen wird. Sein angeborenes und erworbenes Sozialverhalten ermöglicht dem Hund in einer Familie eine Meute zu finden, in dem er seine Rangordnung innerhalb des Rudels suchen wird. Damit ist Ihnen von Beginn an die Möglichkeit gegeben, ihn durch artgerechte Haltung und Erziehung in Ihr Familienleben einzufügen. Der Hund ist ein höher entwickeltes Säugetier.
Er besitzt ein hervorragendes Lernvermögen und ein ebenso vorzügliches Gedächtnis. Dies befähigt ihn, aus angenehmen und unangenehmen Erfahrungen zu lernen und sich dementsprechend zu verhalten. Der Hund vermag jedoch nicht in menschlichen Begriffen zu denken. Das Hirn des Hundes ist einfacher ausgestattet als das des Menschen. Jedoch verfügt er über genügend Fähigkeiten, um mit Ihnen in Kontakt zu treten.
Zur Wahrnehmung seiner Umgebung benutzt der Hund seine Sinnesorgane: Nase, Gehör, Augen, Tast- und Geschmackssinn. Die Nase, auf die sich der Hund in erster Linie verlässt, hat ein weit größeres Riechfeld als das des Menschen. Hund: 120-170 cm², Mensch: 5-7 cm². Auch in seinem Gehör ist der Hund dem Menschen weit überlegen. Er nimmt Töne und Geräusche in Frequenzbereichen wahr, die wir Menschen nicht hören können.
Der Hund ist ein Bewegungsseher, der auf erhebliche Distanz, ca. 500-700 Meter, etwas erblicken kann. Ein stillstehendes Objekt allerdings kann er im Gegensatz zu uns Menschen wohl sehen, aber er hat nicht die Fähigkeit, das Objekt auch zu erkennen.
Zum Abschluss
Wir wünschen Ihnen viel, viel Freude und viele schöne Jahre mit unseren Zwergen.
Wir hoffen, dass uns unsere Menschenkenntnis auch in Zukunft nicht im Stich lässt und wir wie bisher tolle Familien für unsere Kleinen finden.
Wir möchten uns nämlich nicht sorgen müssen um unsere Babys.
Wir lieben unsere Möps-chen und Bullys sie sollen es besonders gut haben.
Natürlich stehen wir Ihnen auch künftig mit Rat und Tat zur Seite.
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Die Geschichte des Mops
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Der Mops stammt vermutlich aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde. Zu dieser Zeit ähnelte der Mops nur in wenigen Zügen dem Hund den wir heute als Mops kennen. Wie genau man die Hundezucht nahm, wird aus Aufzeichnungen aus der Tang-Dynastie (ca. 950 n. Chr.) deutlich, nach denen damals 8 "Rassen", unterschieden nach Typ, Körperbau und Haarart gezüchtet wurden, u. a. der "Lo-Sze", in dem man den Urahnen unserer heutigen Möpse vermutet. 4000 (!) Eunuchen wetteiferten darum, den perfektesten Rassevertreter zu züchten, was erahnen lässt, welchen Stellenwert die Hundezucht einnahm.
In der Ming-Dynasty (1368 - 1644) galt er in seinen Farben weiß und orange , als Kaisershund und es war ein Privileg der Kaiser, ihn besitzen und anfassen zu dürfen. Man vermutet, dass Hunde, die nicht zur Weiterzüchtung geeignet waren oftmals Edelleuten zum Geschenk gemacht oder von den Züchtern teuer an das Volk verkauft wurden.
Vermutlich über die East India Company kam der Mops im 16. Jahrhundert nach Holland, wo er , wegen seiner orangen Farbe zum Symbol der Oranier wurde. Von den Holländern und Engländern erhielt er auch seinen heutigen Namen: "moppern" bedeutet auf holländisch " mürrisch dreinschauen" und im Englischen bedeutet "mope " soviel wie „sich langweilen"
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Der Mops wurde später zum offiziellen Hund des Hauses Oranien-Nassau erklärt. Dem Prinzen Wilhelm I.dem Schweiger von Oranien, Statthalter der Niederlande, soll ein Mops namens Pompey, der ihn nie verließ, in Heerlager zu Hermigny , durch lautes Bellen das Leben gerettet haben. Die soll nachts im Jahre 1570 geschehen sein, als er in seinem Zelt schlief und durch das Bellen, vor spanischen Schergen, die ihn ermorden wollten, gewarnt wurde.
Mit Wilhelm III und Maria II.kam der Mops 1688 von Oranien nach England, wo er sich ebenfalls bald großer Beliebtheit erfreute. Um 1790 ließ die Beliebtheit etwas nach, er wurde aber dank einiger weniger Rasseanhänger dennoch rein erhalten. Es war damals üblich, den Möpsen die Ohren zu kupieren, erst Königin Viktoria setzte diesem Unwesen ein Ende. England importierte auch Möpse direkt aus China und man beschritt die Zucht der englischen Möpse etwa im Jahre 1860, als 5 Palasthunde die Insel erreichten.
Das erste Zuchtbuch des 1871 gegründeten Englischen Kennel Club weist 66 Mops-Eintragungen auf, und danach entstanden die beiden bekanntesten, rivalisierenden Mopslinien: die Willoughby und Morrisons. Die Erste wiesen als Merkmale eine steingraue Farbe, weiße Abzeichen, einen größeren, leichteren Körperbau und kleinere Augen auf; Merkmale, die bis in die heutige Zeit für Kenner der Rasse als Willoughby-Ursprung erkennbar sind. Die Morrisonlinie stammt aus holländischen Möpsen und hatte als Zuchtziel stämmigen Körperbau, Apricot-Farbe und sehr hübsche Köpfe. Beide Linien wurden später in allen Variationen gekreuzt und rückgekreuzt und so miteinander vermischt.

1878 brachte Lady Brassey mehrere schwarze Möpse aus China nach England. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es hin und wieder mal schwarze Möpse, aber diese Importhunde waren eine Sensation! Sie hatten weiße Abzeichen. So hatten sie zum Beispiel einen kleinen Stern auf der Brust oder aber auch eine völlig weiße Brust und dazu noch eine weiße Pfote. Man sprach damals vom "Chinesischen Markenzeichen"
Im westlichen Europa wurde im 18. Jhd. nach dem Mops der Mopsorden begründet und die Bein'chen des Mopses aus Ehrfurcht vor seiner Treue von den Ordensmönchen geküßt. Die Mönchsanwärter wurden als Höchstbelobigung zum Mops geschlagen und Ordensangehörige bezeichneten sich als Möpse. Bei den Freimaurern diente der Mops als Vorbild für Musterhaftigkeit und Sinnbild für Treue. Es gehörte zur feinen Sitte, in Begleitung von Möpsen auszugehen.
Zur Biedermeierzeit hielt der Mops Einzug in die gutbürgerliche Stuben.Er wurde Modehund und Symbol des reichen Bürgertums. Später wurde er der Liebling allein stehender Damen die ihn mit Süßigkeiten voll stopften und ihn so zu einer Karikatur eines Hundes machten was beinahe zu seinem Untergang führte. Von vielen Menschen verehrt sah sich der Mops auch einigen einflußreichen Gegnern gegenüber, und es schrieb der große Brehm 1864 : "Die Welt wird nichts verlieren, wenn dieses abscheuliche Tier mitsamt seiner Nachkommenschaft den Weg allen Fleisches geht." Beinahe kam es auch so weit. Die Liebhaber des Mopses starben und mit ihnen ihre Möpse. Nur Eingeweihte wussten um den wahren Wert des Mopses und kämpften um seinen Fortbestand. Die wenigen Reste, die es noch gab, erlangten unvorstellbar hohe Preise. Eine weitere Neubelebung ging von England aus. Seit 1867 bzw. 1881 gibt es durch den Englischen Kennel Club einen genauen (ersten) Rassestandard für den Mops.

Um 1918 war der Mops in Europa zum absoluten Modehund geworden.
Um den Bestand aufrecht halten zu können, wurden in den 20 Jahren nun andere Rassen, wie Pinscher und Rattler eingekreuzt. Hier war auch die Nase wieder vorhanden. Aus dieser Zeit stammt der Name "Altdeutscher Mops". Auch in Deutschland hat die Mopszucht Tradition. Leider sind die Zuchtbücher aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erhalten.
Möpse aus den 50.Jahren
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Ab 1955/1960 waren fast alle wieder von der Blidfläche verschwunde , um 1970 fielen nur ca. 70 registrierte Mopswelpen bei ca. 20 Züchtern in der BRD. Die "langen" Nasen waren verschwunden bei uns, so wie sie gekommen waren.Es wurde nach englischen Standart gezüchtet und die platten Nasen waren platter den je. Und erneut hielt der Mops Einzug in die Welt der oberen Zehntausend.
Im Jahr 2000 stellten sich einige Leute die Frage, ob aus dem dicken, röchelnden Marzipanschweinchen wieder ein aufgeweckter, freiatmender Hund werden könnte. Das war der Beginn eines „neuen" und doch alten Standarts, der mittlerweile viele Anhänger gefunden hat. Der Hunderassen-Zuchtverband MPRV (Mops-Pekingesen-Rassehunde-Verband e.V.) macht es sich seit 2002 zur Aufgabe, die Nase des Mops wieder „zurück zu züchten". Das Ergebnis ist eine Nase, durch die der Hund wieder einwandfrei atmen kann, wie beispielsweise der altdeutsche Mops aus den 1930er Jahren.
Die Farben der Möpse
Die Standartfarben der Möpse sind beige mit schwarzer Maske, fahlgelb und schwarz (ohne Weißanteil). Im Laufe der Zeit ergaben sich aus den verschiedenen Züchtungen aprikot, steingrau, sandfarben, weiß, auch blau, brindle (kommt sehr häufig in den USA vor). Auch Variationen schwarz mit weißem Brustlatz kommen vor, sowie seltene schwarze Möpse mit weißen Pfoten.
Charakter des Mops
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Der Mops Charakter ist einmalig unter den Hunden und kann nur von jemandem beschrieben werden, der einige Zeit mit einem Mops zusammengelebt hat. Er ist ein ausgeglichener, immer zu Späßen aufgelegter Hund, der sich dem Temperament seines Besitzers vollkommen anpaßt. Der Mops ist ein fröhlicher,intelligenter Kleinhund.Er ist gefühlvoll,verspielt,hat einen stark entwickelten Sinn für Humor und ist sehr anhänglich. Ein Mops ist immer gut gelaunt und voller Vertrauen.Er kann sich einfach nicht vorstellen ,dass ihm jemand etwas Böses tun will. Auch für Kinder ist er ein immer spielbereiter Kamerad, der auch einmal einen kleinen Knuff ohne weiteres wegsteckt.
Er ist niemals aggresiv und kann mit Tieren aller Art vergesellschafftet werden.
Seine Familie bedeutet ihm alles und er will immer und überall dabei sein. Besonders der sehr junge Mops hat ein ungeheures Temperament und scheint vor Energie fast zu zerspringen. Und genau da ist der Besitzer gehalten, regulierend einzugreifen, denn der Mops kennt seine Grenzen nicht. Man muß also in der Lage sein, für seinen Mops den Punkt zu erfühlen, wann es genug für ihn ist! Wenn dann mit etwa 2 Jahren die "wildeste Phase" überstanden ist, hat man damit keine Probleme mehr. Der Mops braucht eine konsequente Erziehung. Konsequent deshalb, weil er immer wieder versuchen wird, durch irgendwelche Clownereien von Erziehungsmaßnahmen abzulenken, und wenn er erst einmal gemerkt hat, dass er mit dieser Methode erfolgreich ist, dann ist es sehr schnell vorbei mit der Erziehung. Er hat ein sehr scharfes Gespür dafür, wie ernst dem Besitzer ein Befehl ist, und je nachdem wird er sich von bedächtig bis überhaupt nicht an eine entsprechende Anordnung halten.
Es wird den Möpsen häufig nachgesagt, sie seien stur und dickköpfig. Ich glaube das nicht,ich sehe es eher als eine Resultat einer nicht Konsequenten Erziehung. Möpse lieben Gesellschaft und im Rudel gehaltene Möpse schlafen sehr gerne gestapelt entweder mit ihrem Besitzer oder anderen Mithunden. Alles in allem ist der Mops ein pflegeleichter und lustiger Gefährte, der natürlich nicht gern allein ist. Er ist ein besonderer Hund für besondere Menschen. Viele berühmte Menschen wurden und werden von Möpsen begleitet und es ist von je her kein Hund, den jeder hat. Möpse sind selten und auch nicht billig in der Anschaffung, aber welcher Preis kann schon zu hoch sein, für einen Freund für's Leben.
Der Mops als Wahrzeichen oder Symbolfigur
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In Bretten fand im Jahre 1504 eine Belagerung durch Ulrich von Württemberg statt, die der Sage nach nur durch einen Mops, das Brettener Hundle, beendet werden konnte. Auch heute wird das erfolgreiche Standhalten gegen die Belagerung noch mit dem Peter-und-Paul-Fest gefeiert. Der historische „Hundles-Brunnen" mit dem Brettener Hundle gilt als Wahrzeichen der Stadt. Ferner ist ein Mops an einem Fresko der evangelischen Stiftskirche zu finden. In Winnenden erinnert ein Denkmal an den Mops des Herzogs Karl Alexander von Württemberg.
Dieser soll bei der Schlacht um Belgrad im Kampfgetümmel gegen die osmanischen Truppen im Jahr 1717 den Kontakt zu seinem Herrn verloren haben und allein zum Schloss Winnenthal bei Winnenden zurückgelaufen sein. Ein Mops aus Porzellan war Symbolfigur des Mopsordens, einer Freimaurerloge aus dem 18. Jahrhundert. An einem Denkmal in Herrenberg führt ein Mops eine Prozession an (Pendelschlag 2000 „Jerg Ratgeb, Köche und ein Mops Im italienischen Volkstheater, der Commedia dell'arte trat der Mops auf, anstelle eines Affen, der schwerer zu beschaffen war. Seine französische Bezeichnung Carlin verdankt er dem italienischen Schauspieler Carlo Bertinazzi, genannt Carlin, der im 18. Jahrhundert als Harlekin der Commedia dell´arte berühmt war und diesen Hund in Mode brachte.
Gedanken zu Billighunden
In den letzten Monaten und Wochen erreichen mich täglich Telefonate und E-Mails, in denen einfach nur gefragt wird, was der Welpe kostet. Nach der Preissangabe herrscht für kurze Zeit schweigen. Dann folgen in der Regel..Sätze wie....das ist mir zu teuer.....oder... ich bekomme einen Hund auch schon für 200.-Euro.
Ich glaube dass es nun für mich an der Zeit ist aufzuklären.
Die Zeitungen und Internetanzeiger sind voll davon...Mopswelpen sportlich freiatmend abgabebereit ... nun hier variieren die Preise von sagenhaften 100€ bis 250€ oder auch 450€ Französische Bulldoggwelpen wunderschön aus guter Zucht ... 500€
Man könnte es beliebig weiter führen, Welpen aller Rassen zu Dumpingpreisen-dieser beträgt oftmals nur einen Bruchteil des Kaufpreises für Rassewelpen von einem Züchtern eines verantwortungsvollen Zuchtverbandes.
Auch in Deutschland blüht der Handel mit der Ware Hund.......und es wird mit jedem Tag mehr, denn warum sollte man sich ein gutes Geschäft entgehen lassen.
Seitenweise werden in den Zeitung und im Internet Welpen, Rassehunde sowie Mischlinge, billig angeboten. Es geht sogar so weit das man sich im Internet Welpen aussuchen kann um sie sich dann ganz bequem nach Hause schicken zu lassen. Woher diese Welpen stammen das interessiert überhaupt nicht. Die Käufer dieser Hunde wollen entweder nicht wissen aus welchen Haltungsbedinungen die Hunde stammen oder lassen sich willig von cleveren Verkäufern hinters Licht führen. Hauptsache der Preis stimmt...
Den Preis für diese „Billighunde" zahlt in erster Linie... der Freund des Menschen... der Hund
Halbverhungerte Hündinnen welche in dunklen Verschlägen ihre Welpen zwischen Kotbergen und ohne Licht zur Welt bringen und aufziehen müssen oder Hündinnen welche wie Hühner in einer Legebatterie, gehalten werden, das ganze nennt sich moderne Zuchtanlage, Mütter die unter Kunstlicht ihr Leben fristen um Welpen am Fließband zu produzieren. Hündinnen deren Wert ausschließlich nur an den Welpen gemessen werden, die sie noch zur Welt bringen können.
Welpen und Zuchthunde welche unter Qualen sterben da sie weder das Geld für den Tierarzt noch das Geld für eine gute Aufzucht wert sind.
Die Tiere die überleben reichen um einen guten Verdienst zu erwirtschaften.
Bei einer Hundezucht, die Rassewelpen weit unter dem durchschnittlichen Preis verkaufen kann-handelt es sich um sog. Vermehrer, bei denen die Masse der produzierten und verkauften Welpen den Gewinn bringt.
Ein Vermehrerwelpe kostet den Vermehrer bis zur Abgabe ca 20-50€ (!!!)- darin enthalten sind lediglich Futterkosten und manchmal auch eine Entwurmung und eine Impfung.
Wer ist nun der Betrogene in diesem Spiel... in dem es nur um Geld geht???
Der Hundekäufer? Nein..den er weiß ja auf was er sich einlässt...oder???
Gut, das Geld ist weg(doch so teuer war der Welpe nun auch nicht) und der Tierarzt verdient auch gut an solch einem kranken Welpen, sicher, die Tränen weil einem das Tier ja ans Herz gewachsen war... aber es ist doch auch bekannt oder etwa auch nicht???
Nein, die wirklich betrogen sind die Hunde, Zuchthunde und Babys die um ihr ganzes Leben betrogen werden. Sie werden um die Liebe und Fürsorge betrogen, die wir ihnen schulden, sie werden betrogen um ein artgerechtes glückliches Leben und um ihre Gesundheit. Sie zahlen diesen Betrug.....mir ihrer Gesundheit und mit ihrem Leben. Sie sind die Betrogenen, weil die Leute die diese Hunde kaufen nicht besser sind als die...die sie züchten.
Bei den Massenzüchtern in der Aufzucht und Haltung und bei den Käufern in der Anschaffung. Es darf auf keinen Fall sein das man viel Geld für eine gute Aufzucht und Haltung der Eltern investiert wenn man die „Ware Hund" auch deutlich preiswerter bekommen kann. Das Leid welches die Tiere erleiden müssen wird für den „Preiswerten Hund" billigend in Kauf genommen. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, auch das ist allen schon lange bekannt, nur ist es furchtbar das auch der "treuste Freund des Menschen" zu einem Wegwerfartikel geworden ist.
Und die Entschuldigung... "ich wusste es doch nicht"..."ich hatte doch keine Ahnung" - lasse ich nicht gelten, für ein Auto, einen Fernseher oder sogar für eine Kaffeeautomaten werden Informationen ohne Ende eingeholt bevor man sie kauft. Wir leben in einem Zeitalter das von Medien geprägten ist, in dem jeder der Informationen sucht diese auch reichhaltig und ausreichend bekommt.
Also bitte vergessen Sie die Entschuldigung "aber, ich wusste es doch nicht..." Den Preis, den zahlt die geschundene Kreatur die sich nicht wehren kann! Doch ist der Preiß für einen teuren Welpen nicht total übertrieben, wollen die Züchter mit ihren Welpen nur das schnelle Geld machen.
NEIN!
Der Preiß für Welpen aus einem Verband, setzt sich zusammen, aus einer Verpaarung guter Elterntiere , aus den medizinischen Untersuchungen, der Eltern und der Welpen. Einer menschennahen und geeigneten und liebevollen Haltung, einer guten Ernährung, dem Aufwand an Zeit und Liebe zu seinen Hunden um aus den Welpen wesensfeste und charakterstarke Hunde zu machen. Züchten ist zeit und arbeitsintensiv.
Jeder weiß inzwischen das Welpen zu hunderten im Kofferraum eines Autos über die Grenze geschafft werden um auf der Straße an Mitleidige Menschen verkauft zu werden. Jeder weiß doch auch das diese Welpen unter furchtbaren Bedingungen aufgezogen werden, viel zu früh von der Mutter getrennt und meist krank, schlecht sozialisiert und ungeimpft über Händler verkauft werden. Die Medien sind ja voll von Berichten über Massenzuchten, Hundehandel und Vermehrern.
Das müsste doch jeder inzwischen wissen...oder etwa nicht???
Es gibt viele weitere Fakten über die Vermehrung von Hunden-hier einige von ihnen:
1. Die wahllose Verpaarung
Viel zu junge und/oder psychisch instabile oftmals auch (aufgrund der eignenen Erfahrungen) verhaltensauffällige Hündinnen werden wahllos belegt. Erbkrankheiten werden nicht berücksichtigt. Sehr oft sind die Hündinnen sehr schlecht untergebracht und in einem körperlich und seelisch schlechtem Zustand, sodass sie nicht angemessen auf ihre Welpen reagieren können - diesen fehlt dadurch die natürliche mütterliche Prägung.
2. Fehlender menschlicher Bezug
Billigproduktionsstätten kommen Legebatterien für Hühner gleich. Der Mensch übernimmt die nötigste Versorgung, hat aber keinen oder keinen guten und vertrauensvollen Kontakt zu den Welpen.
3. Die zu frühe Abgabe der Welpen
Um Kosten so gering wie möglich zu halten, werden Welpen teilweise schon mit 4-5 Wochen verkauft-das bedeutet eine reine Säugezeit von etwa 2 Wochen-mit allen Konsequenzen für die Mutterhündin (die dadurch wieder schnell belegt werden kann) und den Welpen, denen die wichtigste Zeit ihres Lebens fehlt-die Sozialisierungsphase in der Frühentwicklung. Die Sterblichkeit bei Vermehrerwelpen ist überdurchschnittlich hoch - es müssen dann die Produktionskosten weiter gesenkt werden um noch Gewinn zu erziehlen. Mit jedem "geretten" Vermehrerwelpen, wächst der Gewinn für solche Produktionen und macht Platz für neue.
4. Die Auswahl der Elterntiere ist wichtig!
Nicht nur im Hinblick auf den Rassestandart, über den durchaus diskutiert werden darf, sondern vor allem wegen vererbbaren Krankheiten und Wesensanlagen, sowie der Aufzucht der Welpen durch die Mutterhündin.
Zustand der Mutter
Nur eine physisch und psychisch gesunde, leistungsfähige Mutterhündin kann ihren Welpen einen optimalen Start ins Leben bieten. Die Kriterien sind: soziale Körperpflege, Thermoregulation der Welpen, Körperschutz, Säugeverhalten und natürlich auch weiterführende Vermittlung von sozialen Kompetenzen. Auch hier liegt die Verantwortung in einer verantwortungsbewussten Auswahl, Haltung und Belegung der Hündin.
Verlauf der Sozialisierungsphase
Sozialisierungsphasen
Die Übergangsphase (dritte Woche)
Die Prägungsphase (vierte bis siebente Woche)
In einem Alter von 3-14/18 Wochen (das ist rassenabhängig und individuumsabhängig) erlebt ein Welpe seine sensible Phase-die Sozialisierungsphase.
Physiologische (interne Regulationsmechanismen), ethologische und morphologische(anatomische) Entwicklungsschritte bilden die Grundvorraussetzungen für die Aufnahme sozialer Beziehungen.
Zu keiner anderen Zeit in dem Leben eines Hundes ist die Entwicklung für Umweltoffenheit so prägend. Diese Prozesse sind als Fundament sozialer Sicherheit und Verhaltensmuster sowie Verhaltenspräferenzen die Grundvorraussetzung. Von diesem Fundament aus kann sich der Junghund flexibel und angstfrei entwickeln.
Welpen sollten bis zur vollendeten 8.Lebenswoche bei der Mutterhündin und den Geschwistern bleiben.
Isoliert und reizarm aufgezogene Welpen (vor allem aus Billigproduktionen) entwickeln, durch schweren sozialen Erfahrungsentzug, zwangsläufig Verhaltensstörungen (Fehlende Bindung zur Mutter, den Geschwistertieren, und zum Menschen und Außenreizen-wie Geräusche, Gerüche und Erlebnisse).
Welpen aus Zwingeraufzuchten, die keine ausreichende (z.B. Stummfütterung) oder hauptsächlich negative Umwelterfahrungen machen konnten bleiben nicht selten ihr Leben lang umweltunsicher.
Faktoren wie Isolation grobe Behandlung (dadurch Furcht/Angst) und Lokalisationsdefizite( das erkennen und verarbeiten von akustischen Reizen) in der stark bindungsfähigen Zeit bewirken auch gegenüber dem Menschen eine Abnahme der sozialisierungsfähigkeit und steigern die spätere Angriffs-und Verteidigungsbereitschaft.
Es geht auch hierbei um die Aufgabe des Menschen, die Weichen für die Qualität des Hundelebens zu stellen.
Auf eine unzureichende und traumatische Sozialisierung lässt sich unter bestimmten Vorraussetzungen in gewissem Maße auch später noch Einfluss nehmen, jedoch lassen sich Versäumnisse und Fehler in der Vergangenheit nur stark eingeschränkt umlenken.
All diese Richtlinien gelten natürlich auch für die Aufzucht von Mischlingswelpen!
Es sollte jedem wichtig sein unter welchen Vorraussetzungen sein Welpe geboren wurde, in welchem Zustand seine Mutter war, wie er seine Welpenzeit gelebt und verlebt hat. Wie war der Mensch zu ihm, wurde er mit freudiger Erregung erwartet, wurde er von der ersten Sekunde seines Lebens geliebt, wurde er umhegt und gepflegt.
War er der Mittelpunkt seines Züchters...oder ist er nur eine Ware gewesen.
Welpenkauf ist nicht nur Vertrauenssache, sondern auch eine Verpflichtung zur Sorgfalt für jeden Welpenkäufer!
Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn die der Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz. Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unserer Brüder.
- Franz von Assisi -
Die Größe einer Nation und ihren moralischen Fortschritt kann man daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt. Ich behaupte: "Je wehrloser eine Kreatur ist, desto mehr Recht hat sie darauf, dass der Mensch sie vor der Grausamkeit des Menschen schützt."
- Mahatma Ghandi -
Über uns
Seit frühester Kindheit habe ich mein Herz an den Mops verloren und doch zogen verschiedene Rassen bei uns ein. Einige Jahre züchteten wir mit Erfolg Rauhaardackel doch die schöne Zeit der Welpenaufzucht ging vorbei, da unsere Mädchen älter wurden und in den wohlverdienten Ruhestand gingen. Mit 18 Jahren ging auch unsere letzte Zuchthündin Zissi über die Regenbogenbrücke und im Haus wurde es kalt und leer. Es dauerte sehr lange bis der Gedanke an einen anderen Hund Gestalt annahm und sich festsetzte.


Nun war er wider da...der Wunsch nach einem Mops!!!
Ich musste jedoch im alltäglichen Leben leider oft mit ansehen, wie kurzatmig und hechelnd, teils stark übergewichtig und oft ohne erkennbare Nase der Mops sein Dasein fristen muss. Auch Gelenkprobleme und oftmals erhebliche Beeinträchtigungen im gesamten Skelettapparat gehören leider beim Mops zu den gängigen Schwachpunkten. Dies war für mich der Grund, dass ich mich nie durchringen konnte ein solches Tier anzuschaffen, da ich diese Art der Zucht nie unterstützen wollte .
Nach langer Suche fand ich endlich meinen Mops.
Im Jahr 2006 zog unser Bobby bei uns ein ,ein kleiner hübscher Mopswelpe in beige mit Maske. Das Möpse süchtig machen habe ich schon nach kurzer Zeit festgestellt und so kam es, das im Jahr 2007 unsere beige Cleopatra mit Bobby kuscheln konnte.
Nun hatten mir es auch die schwarzen Möpse angetan und Anfang 2008 wurde unsere schwarze Schönheit Luna geboren.
Es kam der Tag das wir unser schwarzes Mopsbaby bei unserem Züchter besuchten und dort sah mein Mann „seinen Hund".

Ein Französisches Bullymädchen...unsere Coko...in der Farbe fawn mit Maske.
Sie war einfach wunderbar. Und sie erinnerte meinen Mann an die Hunde in seiner Kindheit. Coco hat ein total ausgeglichenes Wesen. Sie verbreitet eine wohltuende Ruhe.
Mit ihr kann man herrlich auf dem Sofa faulenzen und danach die Welt entdecken. Unsere quirligen Möpschen haben sich ihr angepasst und somit ist bei uns mittags Siesta angesagt.
Ende 2008 zog unsere Mopsdame Antonia in der Farbe apricot , im zartem Alter von 8 Wochen bei uns ein.
Die Entscheidung für den Bully und unsere Möpschen war goldrichtig. Coco ist der ruhende Pol, der Fels in der Brandung, der Liebling der kleineren Kinder in der Familie.
Bei 12 Enkelkindern im Alter von 17 Jahren bis 2 Monaten ist bei uns immer etwas los. Bei gutem Wetter gehen wir mit den Hunden um den Drilandsee oder ins Venn.
Doch wenn man meint danach herrscht Ruhe im Haus, dann kennt man die Möpschen nicht. Jetzt wird erstmal der Garten, der nicht gerade sehr klein ist, inspiziert ob auch noch alles da ist wo es hin gehört. Die Gestaltung unseres Gartens haben mittlerweile Mops und Bully übernommen, wobei ich ab und zu regulierend eingreifen muss. Natürlich ist unsere kleine Bande hoffnungslos verwöhnt und da wir uns unsere Zeit frei einteilen können, sind unsere Kleinen so gut wie nie allein. Sie leben mit uns, sie sind unser Schatten ständig da und doch nie im Weg.
Doch immer noch fehlte etwas......
Anfang 2009 wurde unsere Bullymaus Rosalie geboren, ein weiß schwarzer Wirbelwind der mit 8 Wochen bei uns einzog.
Der Grundstein für die Umsetzung meines Traums einer solide und artgerechten Mops und Bully Zucht war nun gelegt.
Ein gesundes, glückliches und agiles Hundeleben sollen oberstes Gebote sein. Nach vielen Gesprächen und Überlegungen bin ich in meinem Vorhaben bestärkt worden, diese Art der Zucht zum Wohl der Rassen Mops und Französischer Bulldogge zu unterstützen
Das war der Stand im Jahr 2009 unsere Mops und Bully -Kinder haben uns viel Freude bereitet.
Inzwischen haben einige gesunde und freiatmende Mops und Bully Welpen bei uns das Licht der Welt erblickt.
Im August 2009 schenkte uns unsere Coco 8 gesunde Bullykinder, von denen Claire, Chanel und Willi bei uns blieben. Gesund, freiatmend und sportlich....unsere Bullys sind traumhaft.
Im Juni 2010 wurde unsere Ida geboren in allem ist sie wie ihre Mutter Cleopatra. Ein kleiner liebenswerter Wildfang, der unser Leben bereichert.
Schon lange habe ich mich für die Farben des Mopses interessiert und lange recherchiert.
Endlich im November 2010 war es dann soweit Dakota ein Traum in silver-grey aus Minnesota und Nougan ein revers brindle Junge aus Kalifornien komplettieren nun unsere Zucht.
Heute könnte ich mir ein Leben ohne unsere Möpse und Bullys nicht mehr vorstellen. Aus meinem Hobby der Zucht von Mops und Bully ist eine Lebenseinstellung geworden, die auch von meinem Mann mitgetragen wird.
Unser Leben ist bunt geworden.....manchmal ein wenig verrückt....doch nie langweilig.
Fragen zu unserer Zucht beantworte ich gerne......
Treten Sie ein in unsere Welt......lassen Sie sich verzaubern......
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen in der Welt der Möpse und Bullys von Driland
Brigitte Paul
